Lebensgrundlage

Unglaubliche Verschwendung von Trinkwasser; Leserforum 27. Februar

Es gibt ein öffentliches Interesse, Trinkwasser, Boden und Klima überall zu schützen. Dies erfordert einen Stopp aller Agrarsubventionen für humuszehrende Kulturen und eine Verwendung der Mittel für ökologische Landwirtschaft, Trink- und Hochwasserschutz. Vielleicht müssen politische Entscheidungen jetzt vermehrt von nationalen Gerichten ersetzt werden, um unsere Lebensgrundlagen zu schützen. 

Martin Albrecht Oderding

Die Arroganz der Münchner Stadtverwaltung, hier vertreten durch das Tochterunternehmen Stadtwerke München GmbH, ist ja bekannt. Angefangen vom Oberbürgermeister über das Stadtbauamt bis hin zu den ausführenden Sachbearbeitern finden alle das grenzenlose Wachstum der Landeshauptstadt ganz toll und befördern das auch noch nach Kräften. Die Leidtragenden sind neben der einheimischen Bevölkerung die noch existierenden landwirtschaftlichen Betriebe. Die Bauern im Miesbacher Oberland müssen sich von Theoretikern der Stadtwerke München sagen lassen, wie eine ökologische Grünlandbewirtschaftung auszusehen hat, damit die rasant wachsende Großstadt ihren Durst nach immer mehr reinstem Trinkwasser stillen kann. Das Wasserschutzgebiet wird vergrößert, Betriebsschließungen sind nicht ausgeschlossen. Die letzten Bauern und Gärtner in München sind der Landeshauptstadt bei der Umsetzung ihrer gigantischen Neubaugebiete im Weg und sollten am liebsten so schnell und so billig wie möglich ihre Grundstücke zum Wohl der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Hat eigentlich von den Verantwortlichen im Münchner Rathaus auch mal einer daran gedacht, dass auch nachfolgende Generationen noch eine lebenswerte Heimat vorfinden und nach ihren Wünschen gestalten möchten? 

Richard Diener München

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