Von wegen Umweltschutz

Falsch dargestellt; Leserbriefe 20. Dezember

Herrn Blomeyers Erläuterungen wären glaubhafter, wenn seitens der Politik und der Flughafenbetreiber auf die 3. Startbahn verzichtet werden würde. Auch passen seine begrifflichen Darstellungen nicht zu den vom Flughafen subventionierten Flügen der Billig-Airlines, auf die künftig aus den bekannten Gründen sicherlich nicht verzichtet werden wird. Zudem müssen Zielvereinbarungen erst in die Praxis umgesetzt werden. Bei noch so vielen Absichten, Plänen und Zielen zur CO2-Reduzierung wird der Flugverkehr weiterhin als größter globaler Umweltsünder bestehen bleiben. Wie auch beim Thema Fluglärm soll dem Betrachter lediglich glaubhaft vermittelt werden, wie sehr die FMG doch um den Schutz der Umwelt bemüht ist.

Peter Dorrer
Markt Schwaben


Was der Leiter Umwelt des Flughafens München in seinem Brief wortreich beschreibt, kann man lebensnah kurz so beschreiben: Die Stadt München kauft ein Stück Urwald in Hinter-Amazonien und erklärt dann die Landshuter Allee zur klimaneutralen, lärm-, staub- und abgasfreien Zone. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Erich Meier
Haag


Der Brief von Herrn Blomeyer enthält interessante Aspekte. Demnach will der Luftverkehr seinen Treibstoffverbrauch erheblich reduzieren. Wie angesichts der technischen Bedingungen? Nutzung elektrischer Antriebe im Passagierverkehr ist ja wohl auf absehbare Zeit auszuschließen. Damit lässt sich eine Reduzierung der Luftverschmutzung nur durch Reduzierung der Flugbewegungen erreichen.

Sieghard Schicktanz
Eurasburg

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