Leserbriefe

Nomen est omen

Zur Rubrik "Landtag intern", Politik 4./5. Mai

Der launige Beitrag, dass man es mit dem Vornamen Markus im Münchner Osten weit bringen kann, treibt mich zu einem bestätigenden Hinweis. Kein Geringerer als der überragende schwedische Naturwissenschaftler und Mystiker Swedenborg wies darauf hin, dass jeder Zahl und jedem Buchstaben eine eigene Bedeutung innewohne. Mehrjährige Forschungen auf diesem Gebiet brachten mich darauf, dass Namensträger mit Ma/ma häufig Personen sind, die Ehrgeiz entfalten und konsequent Einfluss und Erfolg haben.

Man denke an Wörter wie Macht, Majestät, Maximum, Macho, Materie, Mann oder Magie beziehungsweise an mächtige Personen wie Mohammed, Marx, Mao, Maria, Obama, Mario Draghi, Martin Winterkorn/Matthias Müller etc. Manche haben die Powersilbe sogar doppelt im Namen wie etwa Thomas Mann, Mahatma Ghandi, Thomas Oppermann, Ingemar Stenmark, Martin Kaymer, Michael Schumacher, Max Beckmann. Vielleicht ist deshalb den meisten unbewusst, dass der Vorname Maximilian so beliebt ist?

Bei den Sportlerinnen lagen Maria Höfl-Riesch, Magdalena Neuner, Tina Maze an der Spitze der Welt, bei den Fußballern fallen Manuel Neuer, Mario Götze, Thomas Müller, Mats Hummels und Marco Reus ins Gewicht - alles nur Zufall? Oder: Nomen est omen. 

Frank Skasa-Weiß, Ohlstadt

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verwerfliche Managergeneration
Unverantwortliche Eliten; Leserbriefe 16. Januar
Verwerfliche Managergeneration
So läuft die Asylpolitik
Flüchtlings-Zustrom: Wer sollte arbeiten dürfen?; Leserbriefe 13. Januar
So läuft die Asylpolitik
Gefährliche Mobilfunkstrahlung
Gefährlicher Mobilfunk; Leserbriefe 13. Januar
Gefährliche Mobilfunkstrahlung
Angst vor dem nächsten US-Präsidenten
Friedemann Diederichs: USA: Ein kalkulierter Konflikt mit den Medien; Politik 13. Januar
Angst vor dem nächsten US-Präsidenten

Kommentare