Neues Kapitel der Antriebstechnik

Antriebe der Zukunft; Leserforum 25. August

Rettungsfahrzeuge sind Gelegenheitsfahrzeuge, der Fokus muss auf der Massenmotorisierung liegen und auf Vielfahrer, wie Pendler, Taxis, Lieferfahrzeuge. Und hier gibt es sehr wohl Alternativen, auch für Handwerker, siehe Deutsche Post. Fakt ist, das nach dem Pariser Klimaabkommen, der Verbrennungsmotor, egal ab Diesel oder Otto-Motor, keine Zukunft haben wird. Selbst unserer Kanzlerin, die es allen recht machen will, spricht von Übergangstechnologie. Wenn wir unser zugesagtes Klimaziel einhalten wollen, wird spätestens nach der Wahl, zwangsweise eine Begrenzung kommen müssen, wie in anderen Ländern der EU schon angekündigt. Der Vorwurf, das nur 33 % des Stroms aus regenerative Quellen eingesetzt wird, ist postwendend an die Politik und an unsere Monopol-Energie-Versorger weiter zu geben. Da geht deutlich mehr, insbesondere wenn man weiß, dass Windenergie teilweise wegen Überkapazitäten abgeschaltet werden muss, damit die dreckige Braunkohlekraftwerke weiterlaufen können. Auch das ein Beispiel für künstliches Festhalten an unnötigen Technologien. Und, siehe Nachricht dieser Zeitung von letzter Woche, die Thüga-Gruppe (kommunale Energieversorger), haben die Umwandlung von Wind- und Solarenergie in Wasserstoff (Wirkungsgrad 70% plus x) serienreif gemacht. Also, auch die Ausrede der fehlenden Monster-Überlandleitungen gilt ab sofort nicht mehr. Speichern von Strom und Transport sind möglich! Hiermit ist auch ein neues Kapitel der Antriebstechnik weiter aufgestoßen worden, über das erstaunlich wenig geredet wird, der Wasserstoffantrieb. Auch diese Technik haben die deutschen Hersteller bisher weitgehend verschlafen. Es gibt heute nur erste Serienprodukte von japanischen und koreanischen Herstellern. Vielleicht kommen demnächst ja die Feuerwehr und der Krankenwagen mit Wasserstoffantrieb, aber dann mit Fahrzeugen von Toyota oder Hyundai und die Polizei vermutlich mit schnellen Tesla-Fahrzeugen. 

Andreas Weber Pähl

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