Leserbriefe

Bestandsaufnahme

Elke Richter: Bergbäume pflanzen mit dem Helikopter; Bayern 5. Oktober

Seit Jahrzehnten wird versucht, den Schutzwald in den Alpen zu sanieren. Was ist denn aus diesen mit viel Aufwand und Kosten betriebenen Maßnahmen geworden? Eine Bestandsaufnahme wäre nützlich!

Zum Beispiel die Südhänge des Bergrückens nördlich der Isar zwischen Sylvenstein/Fall und Vorderriß (viele werden diese Strecke von Ausflugsfahrten kennen). Da kann man von Weitem den Zustand des Waldes erkennen. Wenn sich erst einmal dichte Grasflächen zwischen den weniger werdenden Bäumen ausgebreitet haben, kann sich der Wald auf natürliche Weise immer weniger verjüngen.

Immerhin wurde im Artikel, wenn auch nur in einem Halbsatz, das Problem Wildverbiss angesprochen. Ich wünsche mir, dass auch die Tierschützer dieses drängende Problem erkennen und auf jeglichen Alarmismus verzichten, man wolle die Wildtiere „ausrotten“! Allerdings – Reh, Hirsch und Gams müssen deutlich weniger werden, wenn der Bergwald/Schutzwald eine Chance haben soll.

Dr. Lorenz Albrecht

Weilheim

Auch interessant

Kommentare