Bärenfreies Gebiet

Wolfsfreies Gebiet; Leserbriefe 2. März

Bei dem Bericht „Auto erfasst Schafe“ fiel mir ein Vorkommnis ein, das ich in den Pyrenäen erlebt hatte. Dort sah ich eine Schafherde in blinder Panik davonlaufen. Der Bauer, der zufällig anwesend war, weil er nach den Tieren schauen wollte, erklärte mir, dass sich seit zwei Tagen ein Bär in der Gegend herumtreibt und schon ein Schaf aus der Herde gerissen hat. Der Bär, den ich dann mit dem Fernglas beobachten konnte, räkelte sich nur in der Sonne. Das genügte, dass die Schafe in Panik gerieten, als sie ihn sahen. Wenn ein Raubtier ein Herdentier reißt, wird das gerissene Tier von einem Fonds ersetzt. Aber wie ist das juristisch und versicherungsrechtlich geregelt, wenn die Herde in Panik gerät und weitere Tiere umkommen oder Unfälle – eventuell mit Todesfolge – verursacht werden? Ich kann die Forderung nach einem wolfsfreien Gebiet, die Herr Richard Schöffmann im Leserbrief aufstellt, nur unterstützen und möchte diese Forderung um ein bärenfreies Gebiet ergänzen. 

Peter Schindler München

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