Bericht: Wegen Sommermärchen-Affäre - Anklage gegen Ex-DFB-Präsidenten

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Lächerliche Strafen

Johannes Heininger: Betonkübel beendet Alkoholfahrt; München 15. Januar

Es ist erschreckend: Täglich liest man in der Zeitung von Verkehrsunfällen, häufig mit schweren Verletzungen oder gar Todesfällen. Häufig sind Menschen betroffen, die unverschuldet in eine solche Katastrophe geraten. Oft heißt es dann, der unfallverursachende Fahrer sei alkoholisiert gewesen oder unter Drogen gestanden. Drogen gelten als Rauschgifte. Ist aber nicht auch Alkohol ein Rauschgift? Die Strafen dafür sind häufig lächerlich gering, wogegen der getötete Mensch immer „lebenslänglich“ hat oder auf Dauer gesundheitlich geschädigt ist. Dazu kommt das unendliche Leid der Angehörigen. Was kann man dagegen tun? Auf jeden Fall die Strafen drastisch erhöhen, das hat sicher bei manchen eine abschreckende Wirkung. Was kann man noch tun? Ich möchte eine Diskussion darüber anregen, damit solche Fälle nicht einfach bedauernd zur Kenntnis genommen werden. Es ist ja die Sache jedes Einzelnen, ob er so unvernünftig ist, sich in seinen vier Wänden vollzudröhnen oder gar, drastisch ausgedrückt zu Tode zu saufen. Sobald einer sich aber betrunken mit einem Verkehrsmittel in die Öffentlichkeit begibt, ist es nicht mehr seine Privatsache, sondern eine Gefährdung anderer. Soll das einfach so weitergehen? 

Helmut Ritter Gmund am Tegernsee

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