Wegwerfprodukte verteuern

Kampagne gegen Coffee-To-Go-Becher; München 23. Mai

Wie aus Medienberichten hervorgeht, wollen die Kommunen, besonders die Stadt München eine Aufklärungskampagne gegen die Flut der Einweg-Kaffeebecher wo Deutschland weit jährlich circa 3 Milliarden verbraucht werden, starten. Dieses Vorhaben finde ich sehr gut, jedoch ob es gelingt in den Köpfen der Bürger zu erreichen das sie zum Schutz der Umwelt verantwortungsbewusst ihre Bequemlichkeit aufgeben, wäre zu begrüßen. Verbote von Seiten des Staates in diesen Fall sind bestimmt nicht der Schluss der Weisheit. Das Motto was kann ich für meinen Staat tun würde uns in diesen Fall weiter helfen. Man müsste hier bei der Industrie beginnen. Dass bei der Herstellung von Einwegprodukten die Umweltbelastung berücksichtigt werden muss und die zur Aufarbeitung der Abfälle oder Wiederverwertung der darin enthaltenen Rohstoffe mit heran gezogen werden. Das würde dann zwangsläufig zur Teuerung dieser Wegwerfproduke führen, so das der eine oder andere Artikel wegen zu hohen Kosten nicht mehr auf den Markt kommt. Wir können uns auf die Dauer nicht leisten, dass wir wertvolle Rohstoffe zu minderwertigen Produkte verwandeln, Müllberge ansammeln und unseren Kindern ein Müllchaos hinterlassen. 

Josef Fenninger senior Weibhausen

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