Kein Problem mit Asylbewerbern

„U-Bahn-Video: Was vor und nach der Attacke geschah“; München 4. Februar

Die am unsinnigen Donnerstag veröffentlichten Berichte über die Attacken in der U-Bahn und die Behauptung auf der folgenden Seite sind paradox, das heißt scheinbar widersprüchlich. Hier wird über eine Gruppe höchst aggressiver und gewaltbereiter Flüchtlinge berichtet und auf der nächsten Seite hat man in München offenbar kein Problem mit Asylbewerbern. Um Spekulationen über einer eventuellen Rechtsgesinnung beim Verfasser dieses Leserbriefes von vornherein auszuräumen, möchte ich erklären, dass ich mich hier im Landkreis Bad Tölz sehr engagiert in die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit einbinde und durchaus positive Erfahrungen mit äußerst dankbaren Ausländern gemacht habe, die sich sprachbegleitend in ein realistisches und machbares Berufsleben einordnen lassen. Gleichwohl gibt es wie überall einige wenige, welche ihr Missfallen und ihre Respektlosigkeit durch Spucken und Handgreiflichkeiten gegen- über Andersgläubigen und Leuten, die nicht Ihrer Gesinnung sind, zum Ausdruck bringen. Und gerade in diesem Punkt schwächelt unser System. Solche Typen, die unsere Gesetze und Traditionen, ja auch unsere Toleranz gegenüber anderen verhöhnen und missachten, gehören schnellstens zurück in ihre Ursprungsländer, denn sie verschlechtern die Situation für die vielen, welche froh und dankbar sind, in unserem Land ein friedliches Miteinander gefunden zu haben.

 Dr. Hans G. Raasch Lenggries

Marokko, Tunesien und Algerien sind sichere Herkunftsländer. Warum lässt man Wirtschaftsflüchtlinge aus diesen Ländern erst in das Land, um dann festzustellen, dass diese Menschen aufgrund ihrer Herkunft kein Bleiberecht haben . Dann versucht man sie abzuschieben, was nur schwer möglich ist und erkauft sich deshalb für viele Millionen die Rücknahme und fliegen diese Menschen zurück. Eine Abweisung in entsprechenden Zentren an der Grenze würde das Problem lösen und Gemeinden sowie Landkreise entlasten. Frau Klöckner selbst hatte einen solchen Vorschlag eingebracht . Auf diesem Wege könnte man durch unnötige Besetzung in den Heimen etwas Luft bekommen , erhebliches Geld sparen und die Bundesregierung gewinnt etwas verlorenes Vertrauen zurück . Machen die paar hundert Millionen das Kraut auch nicht mehr fett, oder geht es um internen Koalitionsstreit wie mit Stegner und Co , der auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen wird ? Wir haben auch eine eigene Not im Lande , die zumindest dieses verschleuderte Geld sehr gut bräuchte. Apropos Flüchtlinge: Die Mehrheit der Deutschen sieht die Not der Flüchtlinge und will helfen . Doch warum kann es nicht möglich sein , diese nur während des Krieges aufzunehmen um sie nach erreichtem Frieden zum Wiederaufbau ihres Landes nach Hause zu entlassen , mit dem was sie bei uns in der Zwischenzeit gelernt haben ? Talentierte und integrationswillige ausgenommen , sofern sie nicht auch in ihre Heimat zurück wollen . Damit hätten wir unsere Humanität unter Beweis gestellt . Es wird Zeit dass sie das Problem beherrschen und reagieren. . Der Frieden in Syrien ist noch weit und Millionen sind auf der Flucht . Wo werden die Milliarden herkommen , wenn es Deutschland mal nicht mehr so gut geht ? Haben wir dann Ghettos und No-go-Stadtviertel? Wir können vorne gar nicht so viele Flüchtlinge wegintegrieren wie nachkommen! Die EU reagiert nicht! Ist das Regierungsviertel in Berlin ein faradayscher Käfig?

Helmut Nau Murnau

Immer wieder werden diejenigen Bürger, die wegen der augenblicklichen Flüchtlingssituation große Sorgen um die Zukunft unseres Landes äußern, als Menschen beschrieben, die vor allem Angst haben. So am Donnerstag im Merkur auch der Nürnberger Oberbürgermeister. Unterstellt wird damit, es handle sich um Personen, die beruhigt und denen erklärt werden muss, da sie in ihrer Ängstlichkeit nichts verstehen und ihnen der Blick sowohl für die sich unserem Land eröffnenden Chancen als auch auf die Not der Flüchtlinge versperrt ist. Ulrich Maly: „Da gilt das Zitat des Soziologen Heinz Bude: Wer Angst hat, verkennt das Wirkliche, vermeidet das Unangenehme und verpasst das Mögliche.“ Umgekehrt wird ein Schuh draus! Das Gefühl Angst ist für den Menschen lebenswichtig. Das ist die Weisheit des Märchens „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“. Wer keine Angst hat, übersieht Gefahren, vermeidet unangenehme Entscheidungen und versäumt das buchstäblich Notwendige.“ Genau das müssen wir bis in die Spitze unseres Staates seit September erleben.

Josef Silbermann München

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