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Geld lieber sinnvoll investieren

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„Ein Fest für Olympia 2018“; München 14. Juni

"Da hat OB Ude wieder bewiesen, was man trotz zwei Mrd. Euro Schulden in der Stadtkasse alles machen kann: z. B. eine Olympia-Propaganda mit vielen bunten Luftballons, tonnenweise Kunstschnee und Menschen, die bis zum Abwinken München als Austragungsort für die Winterspiele preisen. Nach fünf Minuten hat’s dann auch der Letzte kapiert: Deutschland ist also Wintersportland Nummer eins, auch wenn es gerade mal 9 % Skifahrer hat. Zum Vergleich: Österreich hat 55 %, Schweiz 27 %. Kein Wort wird verloren über die horrenden Gelder, die Olympia verschlingen wird, kein Wort über die massive Naturzerstörung. Wichtige Infrastruktur-, Bildungs- und Sozialprojekte müssen höchstwahrscheinlich wegen 18 Tagen Wintersportgaudi reduziert werden. Wo soll denn auch das Geld bei 2000 Mrd. Staatschulden herkommen? Bleibt die Frage, wie man einen olympiafanatischen OB davon überzeugen kann, die Milliarden lieber sinnvoller z.B. in Abschaffung der Studiengebühren zu investieren statt in 18 Tage Sportparty.“

Monika Schäfer

München

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