Leiden unter athermischer Strahlung

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"Wie beruhigend, ,HandyStrahlung liegt unterm Grenzwert. Der Grenzwert wurde festgelegt durch eine private Organisation, genannt ICNIRP in München, wovon ein Mitglied zur WHO ging und eines zur Strahlenschutzkommission. So fanden die Grenzwerte schließlich Verbreitung! Zur Feststellung benutzte man einen Geleedummy und bestrahlte diesen mit 10 000 Milliwatt, wohlgemerkt mit ungepulster Strahlung (Mobilfunk ist gepulst und dadurch weniger verträglich) sechs Minuten lang. Dies hatte eine Erwärmung von einem Grad Celsius zur Folge. Der Grenzwert für Säuglinge sowie Kranke war geboren, und das rund um die Uhr. Ein thermischer Wert ungefähr so, als würde man sich gegen einen Kachelofen lehnen.

Außerhalb dieser Erwärmung passiert gar nichts, obwohl doch ein grundlegender Unterschied zwischen gepulster elektromagnetischer Strahlung und ,nur Wärme tatsächlich besteht. Es gibt ausreichend unabhängige Studien, die Auswirkungen im athermischen Bereich belegen. Sogar das Bundesamt für Strahlenschutz räumt ein: ,Die Bewertung des aktuellen Erkenntnisstandes zeigt, dass wissenschaftliche Hinweise auf mögliche Risiken tatsächlich bestehen.

Schon ca. fünf Prozent der Bevölkerung leiden unter Mobilfunktechnik, müssen zum Teil Häuser und Wohnungen verlassen und schlafen im Keller. Sie haben schwerste gesundheitliche Störungen, die allenfalls mit Befindlichkeitsstörungen, die mit Mobilfunk nichts zu tun haben, abgetan werden. Bis zur wissenschaftlichen Beweiserbringung ­ und das wird dauern, viel Geld steckt dahinter ­ werden sie als psychisch krank abgestempelt."

Eva Weber

München

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