Es ist doch klar

Umwelthilfe will Seehofer zur Auskunft zwingen; München 31. Januar

Man fragt sich, zu welchem Zweck die – auch mit Steuermitteln finanzierte – Deutsche Umwelthilfe den Schadstoffausstoß des Seehofer-Dienstwagens erfahren will und dafür sogar das Verwaltungsgericht bemüht. Es ist doch klar, dass eine gepanzerte Limousine, die den hochrangigen Politikern auf Grund der Gefährdungslage zu Recht zusteht, ordentlich Sprit konsumiert (das „Biest“ des US-Präsidenten verbraucht 27 l/100 km) und dass die Schadstoffwerte deshalb weit über denen einer entsprechenden Serienlimousine liegen. Soll die Staatsregierung als angeblicher Umweltsünder bloßgestellt werden? Wie soll das gelingen, selbst wenn die Auskunft erzwungen werden sollte? Soll der Herr Ministerpräsident statt Dienstwagen ein Dienstfahrrad benutzen? Ich halte die Ausübung des Verbandsklagerechts in diesem Fall für rechtsmissbräuchlich und hoffe, dass das Verwaltungsgericht die Klage mangels Rechtsschutzbedürfnis abweist. 

Werner Frömming Starnberg

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