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Gegen Moschee-Bau

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Felix Müller und Thomas Schmidt: „Ude wirbt bei Scheich für Moschee“; München 9./10. Februar

 Herr OB Ude hatte keine Skrupel im Rahmen der Sicherheitskonferenz beim Außenminister Katars für den Bau eines Islam-Zentrums noch dazu im Herzen Münchens zu werben wobei möglicherweise auch noch Steuermittel der deutschen Staatsbürger in Anspruch genommen werden. Ich finde das einen unglaublichen Skandal.

 Alfons Strobel München

Wie kann sich nur Herr Ude für diesen Prunkbau engagieren? Was München heute braucht, sind Kitas und Sozialwohnungen, keine weiteren Moscheen! 20 davon gibt es doch bereits in dieser Stadt. Außerdem haben unsere Politiker vergessen, der Imam Idriz war schon seit Jahren im Visier des Verfassungsschutzes. Dass er für die Gleichstellung der Frauen im Islam ist, kann doch nur ein Scherz sein. Wenigstens war Stadtrat Monatzeder im Mai 2012 in Katar, um dafür zu sorgen, dass der Protzbau von den reichen Arabern finanziert wird. Er behauptete jedoch allen Ernstes, dass man in Katar auch katholische Kirchen bauen könne. Das Christentum ist derzeit die meistverfolgte Religion, deren Anhänger weltweit ausgegrenzt, unterdrückt oder sogar getötet werden.

Maria Grube Freising

Während sich die Jugend in vielen arabischen Staaten von einem islamischen Gottesstaat trennen will und dies mit einem hohen Blutzoll büßen muss, werben fast in peinlicher Manier einige Funktionsträger im Münchener Rathaus für ein europäisches Islam- Zentrum mitten in der Stadt. Der grüne Monatzeder schwärmt gar von einem Viereck der Religionen, das mit Liebfrauendom, Synagoge und Matthäuskirche entstehen würde. OB Ude hat dem Außenminister von Katar, mehr als vorlaut, eine breite politische Unterstützung zugesagt. Besonders interessant ist zu lesen, Katar sei nur bereit, einen Ort des „moderaten Islam“ zu unterstützen. Informiert man sich aber über sein Land, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Beherrscht wird es von einer absolutischen Monarchie ohne Parteien und Parlament, mit einer weitgehend von der Scharia geprägten Rechtsprechung usw. Die islamistische Hamas und die Taliban unterhalten Verbindungsbüros! Und der in den Augen der weltweiten Moslems unbedeutende Imam aus Penzberg schwärmt von einem europäischen Islam, was immer das heißen mag. Unsere blindgläubigen Politiker sollten sich hinter die Ohren schreiben, das immer noch gilt, wer zahlt schafft an, wenn das Geld aus Katar kommen sollte. Eine baulich würdige Moschee nicht mitten in der Stadt aber auch nicht außerhalb Peripherie anstatt undurchsichtigen Gebetshäusern in Hinterhöfen müsste ohne Einflüsse von außen angestrebt werden.

Reinhold Schmid München

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