Noch längere Staus

Ulrich Lobinger: Das bringt die Tram-Westtangente; München 10./11. Dezember

Die Tram-Westtangente ist seit Jahren im Planung. Diese Planung war von Anfang an ideologisch geprägt, da der Bereich zwischen Romanplatz und Herthastraße Substantiv nicht einbezogen wurde. Diese Fehlplanung durchzusetzen ist ein geplanter Verkehrs- und Umweltinfarkt! Dadurch begründet, dass wissentlich in Zukunft die Menge des Individual- und Quartierverkehrs steigen wird, insbesondere durch die massive Bebauung und fehlende Alternativen des Zubringers A8 (Autobahn Stuttgart). Die Zukunft, bei Durchsetzung der Tram-Westtangente über dieses Stück wird den Anwohnern zwischen Romanplatz und Laimer Unterführung eine Umweltbelastung, wie jetzt der Landshuter Allee, bescheren. Der Bereich zwischen Romanplatz und Wotanstraße ist schon heute schwierig und eng. Aus Gründen der vorhandenen Bebauung ist eine Änderung oder Erweiterung dieses kurzen Teilstückes nicht realisierbar. Schon heute ist eine Belastung aus dem Zubringer Autobahn Stuttgart zur Innenstadt und nach Süden an der Maximalgrenze. Es ist vorauszusehen, dass sich Staus weiter verlängern (auch in der Menzinger-/ Arnulfstrasse) und letztendlich der Schleich- und Suchverkehr durch Wohnquartiere zunehmen wird. Bürger werden vor vollendete Tatsachen gestellt, die hinterher nicht mehr korrigierbar sind. So gesehen ist die Durchsetzung dieser Tram-Westtangente keine positive Alternative für die Bürger, sondern ein ideologisches Verfahren, dass zu Lasten der Anlieger durchgesetzt wird. 

Heinz Dalen München

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