Zu viel Zuzug

Tobias Scharnagl: Stickoxid: Anwohner sperren Straße; München 26. Juli

Ich kann es nicht mehr hören. München wächst dank (?) des Zuzugs und braucht mehr Wohnungen, man spricht von sozialgerechter Bodennutzung und so soll nun auch noch in der dichtbesiedelsten Stadt Deutschlands der Grünflächenanteil von 32 qm pro Person um die Hälfte, laut Beschlussvorlage der Verwaltung, reduziert werden um dafür mehr Stockwerke und Wohnungen bauen zu können. Einwände dagegen wurden von OB Reiter selbstgefällig und besserwisserisch als Quatsch bezeichnet. „Wir gewinnen mehr Wohnraum und das ist das Wichtigste“. Herr Reiter fühlt sich keinesfalls dem Münchner Bürger verpflichtet, eher gemäß Joschka Fischer: „Die Münchner (Deutschen) muss man einhegen und von außen homogenisieren“. Dieser OB hatte 2014 eine Wahlbeteiligung von 43,5%, den Verlust der Stadtratsmehrheit und kam nur in die Stichwahl! Jetzt werden ganze Stadtviertel bis zur Unkenntlichkeit verbaut, Stockwerke erhöht, es wird nachverdichtet und unsere tatsächlichen Luftreinhalter, Bäume und Sträucher, werden abgeholzt und nicht mehr ersetzt. Den Schuldigen an der Luftverpestung hat man schon in den Dieselfahrzeugen gefunden. Kapiert hier wirklich keiner, dass ein jährlicher Zuwachs von mehreren zehntausend Neubürgern mehr Dreck, mehr Abluft, mehr Autos und mehr Lärm bedeutet? 

Brigitte Ziegler München

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erheblicher Handlungsbedarf
Sarah Brenner: Seniorin in der Zuverdienst-Falle; München 17. August
Erheblicher Handlungsbedarf

Kommentare