Kinseherrede an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten

Der große Frust nach dem Freibier; München, Was für eine Staatsaffäre; Leserbriefe 17. März

Vergleicht man die Fastenpredigt von Luise Kinseher mit früheren Jahren, so lässt sich unschwer feststellen, dass sie fehlende Klasse zunehmend durch Grobheiten ausgleichen muss. Das war in diesem Jahr kein feinsinniges Florett im Stil eines Hannes Burger, sondern ein grobes Schlachtschwert ohne großes Niveau. Das war auch keine Rede im Stil einer Mama Bavariae zu ihren Kindern sondern eher die eines dotscherten Trampels. Kurzum: Sie hat sich überlebt. Ich freue mich darüber, dass endlich mit Frau Stamm und Frau Müller zwei Politikerinnen den Mut aufbringen, nein zu sagen. Und wenn noch mehr Politiker diesen Mut aufbrächten, würde vielleicht auch der BR seine Reportagelinie überdenken. Die Interviews sind an Peinlichkeit eigentlich kaum noch zu überbieten und die abschließende Diskussionsrunde wurde durch Frau Fried auf unterstes Talkshow-Niveau heruntergezogen, das ich dann schon bald mit dem Ausknopf beendet habe. In Zukunft schau ich mir noch das Singspiel an, das wirkliche Klasse geboten hat. Den Rest kann man sich getrost sparen. Leserbriefe in Tenor von Herrn Vidal aus Weilheim ändern für mich daran nichts. Er versucht nur sein eigenes parteipolitisches Süppchen zu kochen. Aber man kennt ihn ja.

Fritz Lutzenberger Schongau

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