Ausgesprochen dumm

Johannes Welte und Sascha Karowski: Ausgeladen und verärgert; München 3. Februar

Gratulation Herr Steinfatt! Sieben Sie weiter in Ihrer Einladungsliste! Leute wie Herr Quaas (bisher mir völlig unbekannt, welch‘ schönes Wort „Freibierlätschn“) haben bei der Salvatorprobe nichts zu suchen. Sie gehören auch nicht in die CSU. Oder doch? 

Franz Fuchsgruber Oberschleißheim

Ausgesprochen dumm, weil es rausgekommen ist, aber die Grundeinstellung ist schon hoch interessant. So ein Möchtegern-Promi und egal auf welchem Listenplatz, irgendwie automatisch in den Stadtrat gerutscht, entwickelt elitäre Gefühle und macht seine positive Stimme für die Wiesenzeltvergabe abhängig von einer Einladung zum kostenlosen Fressen und Dabeisein und Gesehenwerden. Das war vielleicht mal hohe Schule, nicht nur in der CSU oder ist es noch? Aber doch nicht erwischen lassen, das ist die Kunst. Einem Leser ist das Wort Freibierlätschn eingefallen, mir fällt der Schlager vom „Tango korrupti, wennst erwischt wirst, dann bist schwuppdi“ ein, komisch. Ein bisschen aufpassen brauchte aber schon, wo dieser Stadtrat sonst noch mitstimmen darf. Damit dieser Stadtrat aber bis dahin nicht verhungert, könnte ihm vielleicht jemand einen Essengutschein vom Vinzenz Murr schenken und evtl. damit umstimmen. 

Franz Bauer Freising

Die ganzen Empfindlichkeiten im Rahmen der Veranstaltung am Nockherberg sind ein Witz. Da es sich im Grunde um eine eindeutige Werbeveranstaltung der Paulaner Brauerei handelt und meines Wissens die meisten geladenen Gäste kostenfrei bewirtet werden stellt sich die Frage einer Teilnahme von gewählten Mandatsträgern eigentlich nicht. Wer aus diesen Kreisen teilnimmt, macht nichts anderes als der Mann von der Müllabfuhr der 5.- € als Trinkgeld annimmt. Die Konsequenzen für diesen sind bekannt, er wird entlassen. Am Nockherberg wird hier mit anderen Maßstäben gemessen und ich frage mich, ob das in Ordnung ist. Die Vergütungen der Mandatsträger sollten ausreichen, ihre Zeche zu begleichen. 

Rolf Hümmer München

Das Problem des Herrn Quaas , zwecks dem Freibier und der freien Brotzeit von Paulaner kann doch gelöst werden. Nicht, dass Herr Quaas noch krank wird und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen muss. Einen kranken Stadtrat kann die Stadt München nicht brauchen. Nun, ich lade Herrn Quaas , offiziell natürlich, zu einem Freibier - einer Mass Starkbier und einem freien Schweinsbraten mit Knödel zu mir nach Bad Birnbach ein . Spritzuschuss für die Fahrt nach Bad Birnbach gibts auch, 15, 00 Euro leg ich da an. Nächstes Schmankerl auch offiziell, an Herrn Quaas. Da könnt ich seine Hilfe brauchen. Er kennt die Leute in der Stadtverwaltung und in der Staatskanzlei. Ich suche Räumlichkeiten für eine Ausstellung , - z.B. Prinzregententhater oder Schloss Nymphenburg , wegen dem schönen Ambiente -. Ausstellungsthema: Fettnäpfchen-Collage – Saludos Amigos! Ausgestellt werden Fotos, Fotomontagen, Zeitungsberichte, Berichte und Erläuterungen von mir über den Geburtstagslandrat, Verwandtenbeschäftigungsaffäre des Landtages, Modellbauautos, Leserbriefe aus Augsburg, Weihnachtsfeier der Gewofag/München, die OB-Meister aus Regensburg und wie das billigste Bier der Welt zu behandeln ist: das Freibier. Erklären Sie sich, Herr Quaas, nur Mut und rufen Sie mich zwecks Besuch in Bad Birnbach an!

 Josef Reischl Bad Birnbach

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Grundvernünftige Forderung
Peter T. Schmidt: Denkste!; München 30. November
Grundvernünftige Forderung

Kommentare