Bringt nichts

Sascha Karowski: Gratis-MVV kostet eine Milliarde; München 15. Februar

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass ein kostenloser ÖPNV viele Pendler dazu bringen würde, vom Auto auf den MVV umzusteigen. Das Problem des MVV ist, dass er von der ganzen Konzeption her für Gelegenheitsfahrer und nicht für Pendler optimiert ist – unflexibler Takt, unflexible Linien, unflexibles Tarifsystem. Mit einem kostenlosen MVV würde jede Steuerungsmöglichkeit, wie durch die Zeitkarten, die erst ab 9 Uhr gelten, wegfallen. Auch kann man davon ausgehen, dass der Anreiz zu weiteren Verbesserungen deutlich geringer sein wird, als er ohnehin schon ist. Unterm Strich würde sich zwar die Situation für Touristen und Gelegenheitsbenutzer etwas verbessern, aber für Pendler vermutlich weiter verschlechtern: zu Stoßzeiten vollkommen überfüllte Züge, noch mehr Zugausfälle, die in der Pünktlichkeitsstatistik nicht zählen und mittelfristig ein maroder ÖPNV, weil die Mittel wieder gekürzt werden, sobald die EU Klage vom Tisch ist. 

Michael Sögtrop Poing

Wer soll das bezahlen? Das ist dem Bürger/Wähler nicht mehr vermittelbar! Kein Geld für kostenlosen MVV, dafür jährlich 21 Milliarden für Flüchtlinge! Wann wird von den Milliarden Steuerüberschüssen endlich einmal was für das eigene Volk getan? 

Nikolaus Jünger Dachau

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