Gutes Unterfangen

 Parkverbotszonen ; München

Wenigstens einmal was Positives von der Münchner SPD – gibt’s die eigentlich noch? Die Parkverbotszonen und besonders die Radlwege von Autos freizuhalten, ist sicher ein gutes Unterfangen und der Applaus der Radl-Profis ist gewiss. Nun soll aber auch großflächig zum Halali auf die Münchner Wohnbevölkerung geblasen werden, da ja die meisten außerhalb des mittleren Ringes wohnen. Eigentlich zahlt ja schon jeder Autobesitzer mit der Kraftfahrzeug- und der Mineralölsteuer für die erforderliche Infrastruktur zur Benutzung des Autos, das sind die Straßen und nicht zuletzt auch der Parkraum. Das wurde aber längst schon von der Politik vergessen und so werden die Autofahrer zusätzlich für alles Mögliche gemolken und in München nun verstärkt fürs Parken. Da schafft man Stadtbereiche, in denen die Anwohner grundsätzlich nur gegen Gebühr das Auto abstellen können, wodurch alle anderen Parker Falschparker werden und in den nächsten noch „freien“ Bereich ausweichen müssen. Den dortigen Anwohnern bleibt dann nur der Ruf, auch hier einen sogen. Parklizenzbereich einzurichten mit einem generell kostenpflichtigen Parken nun auch für sie. Und das geht dann so weiter und weiter und weiter. All diese Gebiete müssen dann auch noch überwacht werden und da schafft dann die schlaue SPD neue Arbeitsplätze, die sich selbst finanzieren, nämlich aus der Tasche der Autobesitzer. Anstatt dafür zu sorgen, das an den Brennpunkten der Parkraumnot die Situation verbessert wird, muss nun die Wohnbevölkerung dran glauben!

Karlheinz Wildenrother München

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