Starke Zweifel

Dorita Plange: Drogensüchtiger rastet aus; München 6. Februar

Ein Mann 30, aus der Psychiatrie geflohen, verletzt sechs Polizisten, verwüstet Polizeiwache und droht Frauen abzustechen, wird aber vom Ermittlungsrichter freigelassen, weil er einen festen Wohnsitz hat und die Ergebnisse des Alkohol- und Drogentests noch nicht vorliegen. Diese Tests sollte man bei diesem Ermittlungsrichter auch durchführen, denn ganz richtig im Kopf kann dieser Richter auch nicht sein. Wenn man dann diesen Drogensüchtigen freilässt und ähnliche haarsträubenden Urteile liest und hört wie in Holzkirchen, wo zwei Verbrecher einen Mann zusammenschlagen und dem am Boden liegendem Opfer noch voll mit dem Fuß ausholend auf dem Kopf dreschen und obwohl ein Zeuge das beobachtet hat mit Bewährungsstrafen und jeweils 1500 Euro Geldstrafe davonkommen, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Bevölkerung an unserem sogenannten Rechtsstaat starke Zweifel hat, und sich solche Subjekte immer mehr herausnehmen.

 Helmut Mischkulnig Hausham

Da haut ein Drogenabhängiger aus der Psychiatrie ab, leistet Widerstand bei der Festnahme und wird dann mit der Auflage, die Finger von Alkohol und anderen Drogen zu lassen, wieder auf freien Fuß gesetzt. 6 Wochen später geht er auf Polizisten los, droht sie abzustechen und widersetzt sich mit Gewalt der Festnahme und verletzt dabei Beamte und kündigt an, Frauen abzustechen, sobald er wieder frei sein werde. Was macht unsere Justiz mit so jemand? Sie lässt ihn am nächsten Tag wieder auf die Menschheit los, weil er ja einen festen Wohnsitz habe und der Drogentest noch nicht vorliege. Da bleibt dem Bürger die Spucke weg. Muss erst tatsächlich jemand verletzt oder getötet werden, bevor sich unsere Richter entscheiden können solch einen gewalttätigen, vermutlich psychisch Kranken Mann zum Schutz der Allgemeinheit in Haft zu nehmen und einer möglichen psychiatrischen Behandlung zuzuführen? Die Tatsache einen festen Wohnsitz zu haben (vielleicht auch nur eine Anmeldung irgendwo) genügt in unserem Rechtsstaat schon, um nach Straftaten sofort wieder auf freien Fuß gesetzt zu werden und damit ungeniert weitere Straftaten begehen zu können. Wenn’s dann passiert ist, kann niemand was dafür, er hat’s zwar angekündigt, aber man konnte ja nicht ahnen, dass der Mann tatsächlich so gefährlich sei. Wieder mal Täterschutz statt Opferschutz! 

Wolfgang Fischbacher München

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