Kein Traum, sondern notwendig

Klaus Vick: Der Löwen-Traum vom Stadion lebt; München 30. September

Nein Merkur! Kein Traum, sondern sportliche und wirtschaftliche Notwendigkeit. Seit 1973, also seit 43 Jahren, bin ich nun Löwenfan und noch nie so zufrieden wie mit der derzeitigen Vereinsführung um Präsident Peter Cassalette. Endlich haben es unsere Vereinsoberen kapiert, dass nur der schnellstmögliche Ausstieg aus dem für uns ruinösen Aroganz-Tempel in Fröttmaning (jährliches Defizit in Millionenhöhe!) und die Beendigung der Situation von 34 Auswärtsspielen spielen pro Saison uns den lang ersehnten Aufstieg sowie die Perspektive aufs internationale Geschäft bringt. Leider kann vor allem aus ideologischen Gründen unsere angestammte Heimat, das Grünwalderstadion, nicht aus- und umgebaut werden. Aber eine eigene Heimat in Riem ist auch schon was. Zu Bedenken ist nur, dass 50 000 Plätze zum jetzigen Zeitpunkt etwas hoch gegriffen ist. Ein Stadion zwischen 35 000 bis 45 000 Plätzen mit der Option, es später, wenn unser Anhängerpotenzial durch den mit einem eigenen Stadion verbundenen Wachstum größer werden muss, auf zirka 60 000 Plätze erweitert werden kann. 60 und 60 000 das hat was. Also erst unser Stadion und dann der Aufstieg wie bei Augsburg, Hoffenheim und allen anderen auch. 

Robert Ertelt München

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