Leserbriefe

Auto und Fahrrad

Sascha Karowski: DieAutos müssen Platz machen; München 28. Mai

Zum Thema Rad fällt mir nichts mehr ein! Leider waren die Grünen während der Krise weggetaucht Jetzt haben Sie wieder ein Thema die bösen Autofahrer. Vergesst nicht das wir Autofahrer alles finanzieren was die gerade beschließen. SPD winkt alles durch um Wählerstimmen zu bekommen. Rücksichtsloses Verhalten durch Radfahrer ist täglich all gegenwärtig ob Fußgängerweg, rote Ampel, gegen die Fahrtrichtung , das interessiert die doch nicht. Wie wäre es mit Nummernschild für Räder, auch mit einer kleinen Steuer und Versicherung die jeder Radfahrer entrichten muss. Und bei Verstößen werden Radfahrer auch zur Kasse gebeten und zwar richtig nicht nur 15€ z.B. die fahren bei rot über die Ampel, höhere Strafe und hat der Radfahrer einen Führerschein dann bekommt er auch Punkte in Flensburg. Das wäre nur gerecht. Den es ist unverständlich das diese Projekte aus Steuergelder auch von uns Autofahrer finanziert wird. Radfahrer ist ok und wichtig aber vorsichtig den es gilt gleiches Recht für alle. Und wenn die Autokuh geschlachtet ist haben die Grünen niemand mehr zum melken was dann?

Helmi Ducksch

München

Ich kann nur bestätigen, dass der radikale Abbau von Parkplätzen - dazu gehört auch die Halteverbotszone der kompletten südlichen Seite Ebenböckstrasse zwischen Planeggerstrasse- und Bäckerstrasse - für die Anwohner in dem Viertel erhebliche Probleme bringt. Zusammen mit den vielen Parkbeschränkungen gibt es kaum mehr Parkplätze die länger als eine Stunde oder für kurzes Be- und Entladen genutzt werden können. Ich selbst bin als pflegende Angehörige dort regelmäßig auf Transporte mit dem Auto angewiesen, es ist kaum mehr möglich nur annähernd wohnortnah zu parken oder nicht mehrfach während eines Pflegebesuchs umzuparken. Da geht unnötig Zeit und Kraft verloren, die man für die Unterstützung der Pflegebedürftigen so nötig braucht. Als Betroffene kann ich grade die Probleme von Menschen mit Rollstuhl oder Rollator verstehen, aber mit dem Versuch ein Problem zu lösen wird da durch unüberlegte Aktionen ohne schlüssiges Gesamtkonzept ein Loch gestopft und eine Vielzahl weiterer Gräben zu Lasten grade von Menschen mit Einschränkungen aufgerissen, für die Teilhabe, Inklusion ein ganz wesentliches Stück Lebens- und Überlebensqualität bedeutet. Das KVR fährt da aber leider einen radikalen Kurs gegen Autofahrer und empfiehlt selbst während der aktuellen Pandemie schwerstkranken Risikogruppen mit dem Bus zu fahren, Ausnahmen, Sonderregelungen oder innovative Konzepte werden nicht in Betracht gezogen.

Ingeborg Linder

München

Begonnen hat das Übel ja, als die „NUP“ geschaffen wurde, mit dem Umbau der Landsbergerstraße. Man hat in dieser engen Straße ein Rasengleis für die Tram geschaffen und den Verkehr in einspurige Röhren gedrängt (tägliches Drama, wenn sich Rettungsdienste und Autofahrer ggenseitig im Weg sind; zum Lachen, wenn´s nicht so traurig wäre). Gleichzeitig musste man in diese enge Straße Bäume pflanzen. Die bekamen jeweils mehrere Meter Grün, die nun als geräumige Hundeklos dienen, statt als Parkplätze. Dazu parken hier Besucher der Pasing-Arkaden, die zu geizig sind, die dortige Parkgebühr zu bezahlen. Resultat: Die Anwohner parken in den Parallelstraßen, z.B. der Bodenstedtstraße, deren Bewohner wiederum in der nächsten Parallelstraße, der Strindbergstraße. Und nun hat man in der Cervantesstraße und der Bodenstedtstraße von heute auf morgen der Parkraum halbiert. Leute, die Autos lösen sich doch nicht in Luft auf! Und wenn mehr Rad und ÖPNV gefahren werden soll, parken mehr Autos. Logisch, oder? Man hätte das wesentlich intelligenter regeln können, indem man das Verkehrszeichen 315, „Parken auf dem Gehweg“ angebracht hätte und ggf. durch Markierung geregelt hätte. Stattdessen hat sich der Verkehr der Parkplatzsuchenden vervielfacht. Sicher wahnsinnig ökologisch. Und die Anwohner der Strindbergstraße, die bisher problemlos parken konnten, können neuerdings sehen, wo sie bleiben. Ich würde mich gerne mal mit den für Pasing zuständigen Stadtplanern unterhalten. Ein freundschaftliches Gespräch wird das aber nicht werden.

Wulf-Dieter Vogl

direkt Betroffener, München

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