Windkraftanlagen statt E-Autos

Felix Müller: Elektroautos: Stadt fördert Handwerker; München 6. April

40 Windkraftanlagen (WKA) genehmigen, statt 4000 eCars bezuschussen, mit 20 Millionen Euro (gleicher Preis)! Allein die von der der Städtischen Gestaltungskommission lapidar abgelehnte WKA, Nr. 2 („ästhetisch rücksichtlos“), zu 5 Millionen Euro errichtbar, 7 Millionen kWh/Jahr erzeugend, würde jährlich 3840 eCars laden können (12 000 km/Jahr); bzw. per Elektrolyse Wasserstoff (H2), für 1320 Autos erzeugen können. BMW zeigte in 2002 mit 100 H2-Autos, dass H2 prima im Ottomotor funktioniert, und derzeit daran forschend, auch in Brennstoffzellen, als kalte Verbrennung, (Wirkungsgrad mit 60 % viel höher, als im Ottomotor richtig verbrennend bei nur 35%). H2 wird bald mit Benzin/ Diesel konkurrieren können, da laut des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), der UN in 38 Jahren das Erdöl, und in 60 Jahren das Erdgas zur Neige geht, das Uran zu 2025 knapp wird. Statt der Entfachung eines eCar- Hype sollte der H2-Antrieb Vorrang haben, obwohl ca. 2,8 mal mehr Strom nötig ist, das sich aber relativiert, denn: man braucht erheblich (Wind) Strom, um aus den alten Lithium- Batterien, (tiefgekühlt zerschreddert, sonst verbrennen sie sofort mit Luftsauerstoff), in Säure aufgelöst, die Li-Ionen zu extrahieren, um eine neue Li- Batterie zu bauen. Die Li-Vorräte betragen laut Geologen nur 12 bis 20 Millionen Tonnen, für die derzeitige 1 Milliarde Autos global nur 40 bis 60 Jahre reichend, trotz Recycling (Prof. A. Lerf, Chemiker, TU München: „Kreislauf ist eine Mythos, man kriegt nie alles zurück“. Dagegen ist H2 quasi unbegrenzt und ohne Müll, solange die Sonne brennt, 4 bis 5 Milliarden Jahre!

Alfred Röck Lehrer für Fahrzeugtechnik, München

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