Jugend aufklären

Sebastian Horsch: „Afrika soll sich selbst versorgen“; Politik 1. April

Endlich jemand, der die Probleme Afrikas anspricht und aktiv werden möchte. Nur, diese Probleme, die es schon sehr lange gibt, wollte niemand sehen – bis sie jetzt vor unserer Haustüre gelandet sind. Es fängt an bei den teils korrupten Regierungen, denen es egal ist, ob die Bevölkerung hungert und bei aller Perspektivlosigkeit immer mehr anwächst. Die humanitären Organisationen schaffen es nicht und dies sind auch immer Almosen. Für ein selbst bestimmtes Leben sollte eigentlich zuerst die Möglichkeit geschaffen werden zur selbst bestimmten Familienplanung. Wer will schon ein hungerndes Kind auf die Welt bringen? Wir alle hier können dies selbst entscheiden - warum gibt man anderen nicht diese Möglichkeit – besonders zum Beispiel im Flüchtlingslager Dadaab. Die einzige mir bekannte Organisation, die Aufklärung für Jugendliche in Afrika anbietet ist die Stiftung Weltbevölkerung in Hannover www.weltbevoelkerung.de. Dort auch der „Datenreport“: die ärmsten Länder in Afrika verdoppeln sich am schnellsten! Am 11. Juli ist der Weltbevölkerungstag: vielleicht ein Thema für den Münchner Merkur? Oder am 26.9. der Weltverhütungstag.

Karin Schneider München

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