Kritik an der Bundeskanzlerin

„Merkel: 3000 täglich sind zu viel“; Titelseite, Maximilian Heim: „Kolumnist der ,New York Times‘ fordert Merkels Rücktritt“; Politik 11. Januar

Es ist unbegreiflich, wie Frau Merkel den Ruin von Deutschland betreibt. Milliarden nach Griechenland, von denen wir keinen Cent wiedersehen und es gibt kein Ende. Ein überstürzter Atomausstieg ohne Planung: siehe Stromtrassen, Milliardenklagen der Energieversorger. Eine völlig desolate Asylpolitik. Wo sind denn ihre europäischen Freunde? Keiner nimmt ihr auch nur einen Asylanten ab. Aber es bleibt ihr Traum. Dann als Gipfel ihr Vorpreschen bei TTIP. Kaum einer ihrer Parteifreund widersetzt sich, im Gegenteil, beim Parteitag wird noch minutenlang applaudiert.

German Irtenkauf Seefeld

Bei einer Einladung, ob privat zu Hause oder politisch durch Frau Merkel, benehmen sich die Gäste angemessen. Sollten sich Geladene nicht an die vorgegebene Hausordnung halten, die Stimmung stören oder zerstören, sorgen gute Gastgeber für eine Lösung, eventuell mit der nachdrücklichen Aufforderung, das Haus zu verlassen, ehe eine Eskalation die Harmonie zu sprengen droht.

Friederike Karsten München

Gott sei Dank! Unsere verehrte Kanzlerin hat wieder zählen gelernt, hoffentlich kann Sie uns im Rahmen ihres Wahlkampfes auch mitteilen, wie sich im Laufe der nächsten Zeit die Beiträge zum Unterhalt des Staates (Steuern), Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung entwickeln werden, da diese ja zum Teil von ihr verursacht worden sind. Dies wäre sicher auch ein Thema für den zurzeit stattfindenden Jubelparteitag der CDU. Es sind zwar pauschal Zahlen von ihrem Finanzminister genannt worden, aber diese enthalten keine durch die Integration bedingten Folgekosten und beziehen sich nur auf dieses Jahr. Theodor Herzog Neufahrn Jeder ist zu ersetzen. Das gilt insbesondere für Angela Merkel. Was hat uns ihre Politik gebracht? Jede Menge Krisengipfel, ohne auch nur halbwegs zufriedenstellende Ergebnisse. Dreistellige Milliardenbeträge vergeudet für Europa und Griechenland. Extrem wichtige Währungs- politische Entscheidungen werden nicht demokratisch gewählten Bankern wie Mario Draghi überlassen. Die gewählten Volksvertreter in den Parlamenten werden mittels Fraktionszwang genötigt gegen ihre Überzeugung abzustimmen. Fazit: Wir brauchen wieder Politiker, die zum Wohle des Volkes handeln, und mehr Beteiligung der Bürger mittels Volksentscheiden bei wichtigen Entscheidungen. Ansonsten wird aus unserer Demokratie eine Scheindemokratie. Wir sind bereits auf dem Weg dorthin.

Michael König Lenggries

Nur die typisch deutsche Abneigung gegenüber Veränderungen, die Angst, vor dem was nachher kommt, hält uns doch nur davon zurück, den Rücktritt Merkels mehrheitlich zu fordern. Sachlich betrachtet ist diese Legislaturperiode ein einziges Scheitern. Keine Bewegung bei notwendigen Steueränderungen, jahrelang falsche Griechenlandpolitik mit über 300 Milliarden verlorenen Krediten, wirtschaftlich schädliche und sozialpolitische nicht finanzierbare Rente mit 63, Bürokratiemonster mit Mindestlohn, Dokumentationspflichten, nicht bezahlbare Energiewende und nicht zuletzt eine Flüchtlingspolitik jenseits jeder Rechtsstaatlichkeit und jenseits jeglicher vorheriger Abstimmung mit anderen EU Partnern. Seien wir ehrlich, wir haben uns alle getäuscht. Ihr Erfolg war nur die Nachwirkung der Schröderschen Agenda 2010, ihre angebliche Machtposition in der Griechenlandkrise ist eine Schimäre, Draghi sitzt am Schalthebel. Wagen wir einen Neubeginn, nichts im Leben ist alternativlos!

Michael Forster Gmund

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