Leserbrief

Merkels Puppe

Georg Anastasiadis:Schicksalswahl der CDU; Kommentar 7. Dezember

Georg Anastasiadis spricht von einer Schicksalswahl der CDU. Was soll daran Schicksal sein, wenn einer von den dreien dann zwar CDU-Chef heißt, aber es nicht sein kann. Solange Merkel mitmischt, ist und bleibt sie die Chefin.

Da kann Friedrich Merz, wenn er nicht spurt, plötzlich wieder auf der Straße stehen. Und wenn Jens Spahn glaubt, er hätte die Zügel in der Hand, wird er feststellen, dass hinter ihm Merkel in der Kutsche sitzt. Bleibt noch Annegret Kramp-Karrenbauer, Merkels Puppe. Sie tut zwar so, als gehöre sie nicht zur Sippe, wenn sie sagt: Nicht alles, was die Kanzlerin tat, fände sie passend. Das war natürlich mit Merkel abgesprochen, so wie der längst vorweggenommene Sieg.

Das wär’s dann gewesen, wenn nicht Georg Anastasiadis’ Satz im Raum stehen würde: Schicksalswahl in der CDU. Damit deutet er an und ich bin da ganz seiner Meinung, dass das Schicksal darüber entscheidet, ob einer der drei Musketiere der neue General von der Königin Gnaden wird, oder ob das Schicksal gnädig ist und vielleicht doch noch jemand anderen findet.

Richard Birk

Freising

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