Richtiger Umgang mit Gefährdern

Georg Anastasiadis: In der Endlosschleife; Kommentar 1. August, Wird es noch schlimmer?; Leserforum 31. Juli

Vielen Dank für Ihren Kommentar! Sie sprechen uns aus der Seele. Ich hoffe, dass diesen Kommentar auch viele Amts- und Entscheidungsträger lesen und sich damit auch endlich der politische Wille bildet, an dieser unerträglichen Situation etwas zu ändern. Vor allem den Aussagen im Mittelabsatz ihres Kommentars können meine Frau und ich nur uneingeschränkt zustimmen. Zielführend wäre hier sicherlich eine Aufnahmeeinrichtung für Einreise- und Asylsuchende, die ohne Pass ankommen. Innerhalb von zum Beispiel 40 Tagen müssen dann diese Einreisewilligen mit allen Mitteln die Behörden bei der Identitätsfeststellung und beim Herkunftsnachweis unterstützen, bis dies zweifelsfrei festgestellt ist. Nur nach erfolgter Passausstellung bzw. alternativer Dokumente sollte eine Teilnahme am Asylverfahren möglich sein. Wer wirklich Schutz sucht, ist sicherlich auch bereit nachzuweisen, woher er stammt – und kann bei Ablehnung zurückgeführt bzw. ausgewiesen werden. Danke und weiter so! 

Sebastian Görlitz Rosenheim 

Ein Gesichtspunkt wurde in dieser Debatte überhaupt noch nicht erwähnt: Warum kommen Islamisten als Flüchtlinge getarnt zu uns, verschleiern ihre Identität, begehen Straftaten oder leben hier als Gefährder, um ihrem Gastland bei passender Gelegenheit zu schaden und dabei auch ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen? Richtig, weil sie nicht abgeschoben werden, wenn ihnen in ihrem Herkunftsland vermeintlich oder tatsächlich die Todesstrafe droht. Es geht ihnen aber wohl gar nicht in erster Linie darum, ihr eigenes Leben zu schonen, sondern darum, dass sie nur dann ins „Paradies“ kommen, wenn sie „Ungläubige“ töten. Und Deutschland macht sich zum Handlanger einer solchen mittelalterlichen Ideologie, um sich nach einer erfolgten Tat auf allen Ebenen gegenseitig Versagen in die Schuhe zu schieben und genaue Analysen vorzunehmen, anstatt endlich bestehende Gesetze konsequent, das heißt, zeitnah, anzuwenden. Warum? Scheut man sich, weil eine menschenverachtende deutsche Tötungsmaschinerie in der schrecklichen Zeit der „Tausend Jahre“ unschuldige Menschen u. a. wegen ihres Glaubens umgebracht hat? Weil man dann in dieser Frage dieselbe Meinung wie die AfD vertreten würde? Weil man vor allem vor Wahlen – und irgendwo sind immer Wahlen – den Gegenwind von links und den Beifall von rechts fürchtet? Alle Menschen, vom Normalbürger bis zum Politiker, die der Meinung sind, dass es rechtens sei, die eigenen Staatsbürger und zahlreichen Gäste ohne kriminelle Absichten einer erkannten Gefahr auszusetzen, sind herzlich eingeladen, schriftlich und juristisch wasserdicht die Verantwortung für solche Gefährder zu übernehmen, soll heißen, finanzielle Entschädigung der Opfer bzw. ihrer Angehörigen im Falle eines Anschlags, Prozesskosten, Inhaftierungskosten und am Ende die Rückführung ins Herkunftsland. Vielleicht würde das ja einen (Um-)Denkprozess in so manchem Gehirn in Gang setzen.

 Rotraud Oechsler Miesbach

Wie ich aus den Leserbriefen herauslese, ist die Mehrheit der Leser dafür, dass der Attentäter abgeschoben wird. Die Tat wurde bei uns in Deutschland begangen, und somit gehört der Attentäter auch nach deutschem Gesetz bestraft. Dafür haben wir ja auch unsere deutsche Justiz. Oder sollen jetzt alle Gefängnisse aufgelöst werden, weil es ja mit Kosten verbunden ist? Eingehen möchte ich noch auf den Leserbrief von Dr. Behrens aus Dachau. Der Ruf „Allahu Akbar“ ist arabisch und heißt auf Deutsch: „Gott ist groß“. Der arabische Name für Gott ist Allah. Wir sagen Gott und Muslime sagen eben Allah. Es ist ein und der gleiche Schöpfer, eben nur mit anderen Namen. Allah unterstützt nicht die Attentäter. Er wird gerecht richten. Das arabische Wort für Jungfrauen bedeutet übrigens auch Trauben, je nachdem wie man es betont. Also berufen sich die Attentäter nicht unbedingt auf 70 Jungfrauen, von denen sie im Paradies umsorgt werden, sondern auf Trauben, die es dort zu essen gibt. Der durchschnittliche Moslem hat nur eine Frau. Vier Frauen darf er haben – aber nur, wenn er es sich leisten kann und die Frauen gut versorgen kann. Normalerweise reicht eine Frau, und da müsste man mit 70 Frauen, die Krise bekommen. 

Ulrike Strobel München

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