Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

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Bauern in Afrika fördern

Til Huber: Für Europa ist Afrika der Schicksalkontinent; Politik 12. April

Bundestagsvizepräsident Singhammer und Entwicklungshilfeminister Müller weisen zu Recht auf die großen Probleme in Afrika hin. Leider werden die den Politikern bekannten Missstände nicht genannt und offensichtlich auch nichts dagegen unternommen. Laut Oxfam haben Unternehmen und Investoren mit Sitz in den G7-Staaten afrikanische Steuerbehörden allein im Jahr 2010 mit manipulierten Verrechnungspreisen um etwa sechs Milliarden Dollar geprellt – und das ist nur ein Steuertrick unter vielen. Manipulierte Verrechnungspreise und andere Vermeidungsstrategien von Unternehmen aus aller Welt führen dazu, dass armen Ländern pro Jahr schätzungsweise 100 Milliarden US-Dollar an Steuereinnahmen entgehen. Dass von den Geldern für die Entwicklungshilfe ein großer Teil in diversen Kanälen versandet, ist der Politik bekannt. So führt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im aktuellen Bericht über die Situation und Zusammenarbeit im Südsudan zur Korruption u. a. aus: Korruption ist weit verbreitet und belastet sowohl das Verhältnis zwischen Staatsführung und Bevölkerung als auch zwischen Regierung und internationalen Gebern. Der Korruptionswahrnehmungsindex 2014 von Transparency International führt Südsudan auf Platz 171 von 175 bewerteten Staaten. Ein sehr erfreuliches Beispiel für erfolgreiche Entwicklungshilfe auf privater Initiative ist der „Verein für Förderung der Landwirtschaft in Afrika – Föla“. Nähere interessante Informationen unter www.foela-afrika-ev.de

Gottfried Traber Taufkirchen (Vils)

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