Selbst nachdenken

Maximilian Heim: Big Brother in Berlin; Politik 2. August

Unser aller Big Brother ist seit Jahrzehnten schon da. Kennt uns alle (außer einige Flüchtlinge). Da braucht er uns nicht erst in das Gesicht schauen. Wir geben ihm massenhaft freiwillig unsere Daten. Mit der Einführung der neuen Technologie machten wir im die Türen auf. Am Anfang wurde uns gesagt, diese Technik wird uns als Arbeitshilfsmittel entlasten. Arbeitsvorgänge vereinfachen. Mehr Zeit für die Familie und körperliche Entlastung uns bringen. Aus der Entlastung wurden Entlassungen. Ob im Verkauf, den Banken und Versicherungen usw. Prekäre Arbeitsverhältnisse wie die Masse m Scheinselbstständigen ohne gesicherte Zukunft. Es wird gejobbt. Auf und zur Probe. Mit verwinkelten Arbeitsverträgen der Lohn gedrückt. Nun sind wir das Arbeitshilfsmittel für die Technologie. Arbeit und kreatives Schaffen werden überflüssig. Unsere Gehirne zur Festplatte umformatiert. Die Massen werden bewegt, damit die Masse in Bewegung bleibt. Unfähig nach zu denken, was und wozu man etwas macht Alles ist und soll wage wie kurz abrufbar bleiben. Nur nicht selber ständig nachdenken. Vordenken wird verlernt. Auch Sinn von Unsinn zu trennen. Es werden nur noch Knöpfe gedrückt. Geb dem Affen eine Banane und der schafft es auch. Wir stehen bei Banken und anderen Automaten in der Hoffnung, sie funktionieren auch. Und wehe, er gibt unser Geld oder Daten uns nicht heraus. Panik kommt da leicht auf. Wer Geld los ist heute = wertlos. Hüte dich, wenn deine Freunde zu viele sind. Es haben zu viele über das Internet zu viele Freunde, ohne sie echt zu kennen. Kommunikation verkommt zum Knöpfl drücken. Im Internet finden sich Partner nur noch über Programme. Gleichheiten werden künstlich impliziert. Es wird nichts hinterfragt. Nur noch kurz geantwortet. Was nicht gespeichert ist, dass geht verloren. Nicht in den Kopf. Dort sind Informationen, die in der Regel niemand wirklich braucht. 1981 sagte mir der Chef eines der größten Rechenzentren. Dazu ein Dr. der Mathematik. „Kottmeier, zukünftige Generationen werden uns mit dem ganzen EDV- Dreck in der Isar versenken“. Wahr Ist heute nur, was ein Programmierer uns vorkaut Wir als sog. Konsumenten erleben es täglich. So wurden und werden wir Konsumenten zu Mastviechern auf nur zwei Beinen. Verkommt unser Jagt und Sammeltrieb wie Überlebenstrieb zur Konsumjagd, im Kopf geklont. Den Vorhalt als Frage an mich. Ob ich zurück In die Steinzeit gehen will antworte ich. JA! Wenn wir nur fähig wären dort noch zu überleben. Unser EDV „Wissen“ reicht da nicht. Dort hätten wir keine Zukunft mehr. Denn, die Erde wurde ohne EDV geschaffen und lebt. 

Detlef-Clemens Kottmeier Garching bei München

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