Zum Bischof von Limburg

Der Limburger Bischof Tebartz-van Elst baut sich eine Residenz für 31 Millionen Euro. Ursprünglich waren für die Wohn- und Arbeitsräume des Oberhirten 2,5 Millionen Euro geplant.

Der Bischof misswirtschaftete ohne Genehmigung. Der Vermögensverwaltungsrat, zuständig für die Kontrolle der bischöflichen Finanzen, ist hinters Licht geführt worden. Deren Sprecher sagt, der Bischof sei entweder ein raffinierter Verbrecher oder krank. Dieser Bischof gehört angezeigt wegen Betrugs und Veruntreuung öffentlicher Gelder, er muss mit seinem Privatvermögen zur Haftung herangezogen werden. Als Oberhirte – auch als Priester – ist er nicht mehr tragbar.

Max Lipp Weilheim

Die Vorwürfe gegen den Limburger Bischof sind nur vorgeschoben, um einen romtreuen Bischof abschießen zu können. Denn für die ausufernden Baukosten sind genau die Ankläger verantwortlich, die jetzt in die Offensive gehen. Schließlich werden in anderen Bistümern weit höhere Baukosten nicht kritisiert. Im Bistum Rottenburg-Stuttgart soll das neue Bistumshaus zehn Millionen Euro mehr kosten als das Limburger Bistumshaus. In Wahrheit soll der Limburger Bischof abgeschossen werden, weil er einen Pfarrer abgesetzt hat, der eine unnatürliche Ehe amtlich besiegelt hat. Außerdem hat er Pastoral-Referentinnen den Titel „Seelsorgerinnen“ verweigert. Das verzeiht ihm die linke „Kirche von unten“ nicht. Nun wird die Öffentlichkeit einseitig informiert, damit die mediale Hinrichtung funktioniert. Dagegen hat das „Forum Deutscher Katholiken“ über 4300 Unterschriften gesammelt, die dem Bischof ebenso das Vertrauen aussprechen, wie das der vatikanische Gesandte Kardinal Lajolo bereits getan hat.

Dr. Eduard Werner Initiativkreis katholischer Laien und Priester in der Diözese Augsburg e.V., Andechs

Limburger Bischof verschleudert Kirchensteuer für eigenen Prunk. Unglaublich was sich der Limburger Bischof van Elst erlaubt, einen privaten Prachtbau dessen Kosten von über 31 Millionen Euro noch gar nicht das Ende der Fahnenstange ist. Nicht nur, dass die Priestergilde einige unter sich haben, die Kinderschänder sind oder ihre Haushälterinnen zur Hormonregulierung trotz Zölibat benötigen, nein jetzt werden auch noch Gelder, die man dringend für soziale Zwecke bräuchte, in den privaten Augiasstall eines Bischofs verschleudert. Erinnerungen ans Mittelalter werden da wach. Bei mir braucht in Zukunft keiner mehr läuten und um finanzielle Hilfe für Projekte bitten.

Horst Grimm Bichl

„Erste Rufe nach Rücktritt des Limburger Bischofs“; Politik 9. Oktober

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