Produkt bei Edeka wegen „Extra-Zutat“ zurückgerufen - zwei Viertel in München sind betroffen

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Plakative Erfolge?

Zwischen Bruch und Aufbruch; Politik 5. Februar

Als langjähriges früheres SPD-Mitglied habe ich ein gewisses Verständnis dafür, dass die SPD-Führung unbedingt plakative Erfolge bei den Koalitionsverhandlungen vorweisen möchte. Leider werden weder das von Herrn Lauterbach propagierte Konzept einer Bürger-(Kranken-)versicherung noch die Problematik der „sachgrundlosen befristeten Zeitarbeitsverträge“ bei einem Scheitern der Koalitionsverhandlungen eine nennenswerte Zahl von Wählern hinter dem Ofen hervorlocken. Wäre es der SPD zum Beispiel mit den Zeitarbeitsverträgen Ernst, könnten die von ihr gestellten Bundesminister diese Praxis in den von ihnen geführten Ministerien schnell beenden und schon wäre eine große Zahl der beanstandeten Missstände beseitigt. Soll die Bürger-(Kranken-)versicherung tatsächlich eine einheitliche „erstklassige“ medizinische Versorgung herbeiführen, müssten gleichzeitig alle privatärztlich zu vereinbarenden Leistungen verboten werden. Dann wäre es natürlich unverständlich, dass Herr Badstuber vom FC Bayern zur Knie-OP in die USA fliegen ließ oder Herr Neureuther aus Garmisch sich (trotz einer höchstgelobten örtlichen Klinik) in Österreich operieren lässt. 

Rolf Krüger Murnau

Kindergeld soll um 25 Euro pro Monat steigen - Gutscheine für Haushaltshilfen eingeführt werden - und so weiter und so weiter. Dafür wurde der dritte Rentenpunkt für Mütter mit „nur einem oder zwei Kinder vor 1992 geboren“ geopfert. Dazu gehören viele Frauen, welche als Kinder den Krieg miterleben mussten, dieses Land mitaufgebaut haben, unsere Kinder Steuerzahler sind, werden jetzt zutiefst „diskriminiert“. CDU/CSU mussten sich der SPD beugen, Asylanten sind dieser Partei wichtiger! Die nächste Wahl steht vor der Tür. Die grauen Panther werden für diesen Verrat und Diskriminierung zurückschlagen. Vor dem Grundgesetz sind doch alle „Deutschen“ gleich, glaubte ich. 

Marianne Becker München

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