Abwärtstrend der CSU

Umfrage sieht SPD vor Union; Titelseite, Mike Schier: Die schwarze Zweckgemeinschaft; Politik 7. Februar

Viele Medien stellen Überlegungen an, ob mit dem neuerlich Kurswechsel der CSU, vorab ihres Ministerpräsidenten Seehofer, hin zur Unterstützung on Kanzlerin Merkel nicht zahlreiche brave CSU-Wähler überfordert seien und sich bei der kommenden Bundestagswahl zumindest der Stimme enthalten würden. Solche Wähler mag es einerseits geben, andererseits gibt es auch zahlreiche CSU-Mitglieder/Wähler, die den zeitweise Merkel-kritischen Kurs der CSU keinesfalls mittragen und daher der CSU nicht mehr ihre Stimme geben wollten. Diese können nach dem Kurswechsel der Parteiführung zur Unterstützung der Union ihre Stimme wieder der CSU geben. Die Bilanz beider Haltungen dürfte sich bei der kommenden Bundestagswahl weitgehend ausgleichen. Allerdings hat die widersprüchliche und teilweise auch in der CSU sehr kritisierte Haltung der Parteiführung zu Merkel und Teilen ihrer Politik sicher insgesamt die Wahlchancen der Union eher deutlich verschlechtert als verbessert. Damit hat sich die Gefahr einer rot-rot-grünen Bundesregierung erhöht. Da scheint in der CSU doch etwas zu kurz gedacht worden zu sein. Es könnte aber auch sein, dass manche bayerischen Wähler bei der Bundestagswahl zwar noch CSU wählen, um so Kanzlerin Merkel zu unterstützen, dafür aber bei der nächstes Jahr stattfindenden Landtagswahl die CSU abstrafen werden. 

Dr. Ludwig Kippes Puchheim



Die SPD also erstmals in einer Umfrage vor der Union. War es die Ausrufung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten und der geschickte Wechsel in der Spitze der SPD, dass die Sozialdemokraten in einer Umfrage die Union überholten oder war es die Nominierung von Frau A. Merkel als Kanzlerkandidatin die diesen Meinungsumschwung auslösten? Für zu Viele ist Frau A. Merkel nicht wieder wählbar. Das Streitthema, die unkontrollierte Zuwanderung in unsere Sozialsysteme, ist der Hauptgrund. Kosten in Milliardenhöhe, steigende Kriminalität und Unsicherheit in unserem Land hat sie „geschafft“. Und dadurch liegt die SPD in der Umfrage an der Spitze. Was ist zu tun? CDU und CSU gehen zusammen und bilden eine Partei. Titel: CDSU! Die Christ-Demokratische-Soziale-Union wäre dann bundesweit wählbar. Dazu gehört ein Kanzlerkandidat mit einer realisierbaren Lösung der Flüchtlingsfrage. Die Länderparlamente könnten bleiben wie bisher. In meinen Garten kommen täglich zwei Saatkrähen und suchen nach Futter. Diese wunderschönen schwarzen Vögel, deren Gefieder in der Sonne so schön glänzt, kommen immer gemeinsam und suchen meinen Garten nach Futter ab. Nie haben sie Streit! Ein gutes Beispiel, geeignet zur Nachahmung. 

Josef August Neuberger Höhenkirchen

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