Kündigung des Kooperationsvertrags mit Ismaik: So hat 1860 hat entschieden

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Diesel: Vertrauen ist weg

Martin Prem: Die Zeugnisverteilung; Kommentar, Was Autofahrer jetzt wissen sollten; Wirtschaft 4. August, Christian Deutschländer: Seehofer setzt Frist im Diesel-Streit; Politik 5./6. August

Offensichtlich ist Seehofer auch von einem überzogenen Dieselfieber ergriffen, wenn er sogar ein Ultimatum stellt. Wie passt sein momentaner Aktionismus zur Luftqualität, wenn auf wichtigen Bahnlinien wie vor allem nach dem Südosten wie Südwestens Bayerns noch immer schwerfällige Dieselloks verkehren und es kaum Möglichkeiten gibt, unzählige Diesel LKWs auf Bahnen zu verlagern. Wieviele LKWs belasten unnötig Straßen, die durch die Verhinderung eines tragfähigen Schiffsverkehr auf der Donau auf Straßen ausweichen müssen, so dass die naheliegende Autobahn zunehmend überlastet und man mit kostspieligen Reparaturen kaum noch nachkommt. Hier kam Seehofer pseudogrünen Umweltchützern ganz schnell entgegen als er mit ihnen auf einer Donauschiffahrt einen umfassenden Ausbau der Donau auf etwa 40 km bis zu seinem Amtsende versprach. Damit ist eine fast 3000 km lange europäische Wasserstraße für große Lastschiffe blockiert, so dass auf diese Weise der Natur wie der Luftqualität durch unzählige schwere LKWs vorallem aus dem Südosten Europas ein Schaden zugeführt wird, der in keinem ausgewogenen Verhältnis zu einem Biotoschutz auf wenigen Kilometern steht. Dass auch die klimafreundliche Bahn immer noch zuwenig in Anspruch genommen wird, liegt auch daran, dass die etablierten Parteien bei Investitionen für einen attraktiven Bahnverkehr wenig übrig haben. Was ist das für eine Steuerpolitik, wenn der Bahnfahrer mit 19% Mehrwersteuer belastet wird, während der umweltschädigende Flügzeugbenützer steuerlich geschont wird. Kein Wunder, dass so eine Bahnfahrt von München nach Hamburg mehr kosten muß als ein Flug von München nach Mallorca. Momentan scheint der überzogene Wirbel um den Dieselgipfel all die viel größeren Umweltgefahren vergessen zu lassen. 

Simon Kirschner Gaimersheim

Ich verliere das Vertrauen. In München sorgt sich der Bürgermeister für die saubere Luft: Er will den Verkehr in München bremsen. Am Flughafen von München will derselbe Bürgermeister mehr Verkehr: Eine dritte Startbahn muss her. Und der Dreck betrifft den Landkreis. In Hannover hat der Ministerpräsident Schwierigkeiten mit seiner Regierungserklärung. Er lässt diese Erklärung von den Fachleuten einer großen Familienfirma (VW), bei der sein Land eine Sperrminderheit hat, prüfen und mit anderen Schwerpunkten versehen. Warum handeln diese Politiker so? Haben Sie nicht geschworen, den Menschen zu dienen? 

August Wehrmann Ismaning

Ich fordere hiermit alle Städte, die ein Fahrverbot für Diesel-Pkw in Erwägung ziehen, auf, sofort, umfassend und belastbar zu erklären, welche Maßnahmen für die öffentlichen dieselbetriebenen Fahrzeuge vorgesehen sind. Dieselbusse fahren munter weiter, Dieselloks rangieren an Bahnhöfen, die Stadtreinigung fährt mit Dieselfahrzeugen, die Müllabfuhr fährt mit Diesel, der Stadtrat, einschließlich der Kesseltreiber fahren Diesel, etc. In Schweden wurde all dies abgestellt; in Deutschland populistisch, weil vor der Wahl, unqualifiziert dahergeredet. Eine mögliche Alternative sind Fahrzeuge mit CNG-Hybridantrieb. Wurde auch mal begonnen, aber wieder aufgegeben. Warum?

 Andreas Pfläging Dießen

Hallo, Ihr Verkehrsminister und Umweltminister dieser Welt! Warum hängt Ihr die Hürden zur Abgasnorm so hoch, das diese nur mit Lug und Trug zu erreichen sind! Sie sind sicher sinnvoll, aber kümmert Euch mehr um das rollende Material. Ist ja die Masse und die Einhaltung der geltenden Vorschriften bringt schnelle Abhilfe! Was da so rumfährt spottet jeder Beschreibung. LKW‘s die aus armdicken Rohren schwarze Rauchwolken in die Luft pusten, schlecht oder gar nicht gewartete PKW‘s, die ganze Straßenzüge einnebeln, Hauptsache tiefergelegt und Breitreifen! Nun komme mir ja keiner mit den Kosten, dann muss man halt auf die Ledersitze und anderen Firlefanz verzichten. Würden diese Oberumweltsünder konsequent aus dem Verkehr gezogen, wäre unsere Luft ganz schnell kostengünstig sauberer. Da wäre aber die Polizei gefordert, denn die fährt garantiert des Öfteren hinter diesen Sündern hinterher. Aber die schreibt ja lieber Parksünder auf, die machen aber keine Abgase und verstopfen nicht die oftmals zurückgebauten Straßen. Eine rechtliche Handhabe haben Sie dazu auch, denn diese Fahrzeuge entsprechen nicht der Einhaltung der damals gültigen Zulassungsbedingungen! Was prüft eigentlich der TÜV? Sonst müsste eigentlich spätestens nach zwei Jahren das Aus für diese Stinker kommen! Ein generelles Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in den Städten wäre dann wahrscheinlich nicht mehr nötig. 

Friedrich Schader München

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