Wortwahl mäßigen

Georg Anastasiadis: Noch ein steiler Weg; Kommentar 11./12. November

Jeder CSUler sollte sich den Kommentar von Herrn Anastasiadis täglich als Frühstückslektüre zu Gemüte führen. Flegelhaftigkeiten, wie die von Herrn Brandl am 9.11. in seinem Leserbrief beschriebene Entgleisung des Herrn Dobrindt („Abräumen von Wahnsinnsterminen sind noch kein Kompromiss“) sollten sich nicht wiederholen. Auch der Herr Scheuer möge seine Wortwahl mäßigen. Es geht nicht an, dem Minister eines Bundeslandes Schizophrenie anzuhängen. Ebenso muss die Arroganz aus den doch sehr ernsthaften Verhandlungen gestrichen werden. Ein erschütterndes Beispiel Agrarminister Schmidt. In einem Interview wandte er sich in überheblichem Ton gegen die Abschaffung der Massen-Tierhaltung. Viel zu teuer. Und er setzte noch einen obendrauf. Vordringlich sei die Digitalisierung. Es sei nicht hinnehmbar, dass weiterhin ein 10-minütiges Telefonat im Auto zweimal unterbrochen wird. Massen-Tierhaltung mit einem profanen Telefonat zu vergleichen ist unterirdisch. Diese Art der Tierquälerei ist ein Verbrechen. Wenn ich mir vorstelle, dass diese Herren in einer neuen Regierung wieder einflussreiche Posten bekleiden, bekomme ich Schüttelfrost. 

Karl-Heinrich Kuhlmann Fürstenfeldbruck

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