Herrschaft des Mobs

Friedemann Diederichs: Armutszeugnis; Kommentar 8. Juni

Es sollte doch hinreichend offensichtlich sein, wer in diesem Wahlkampf ohne jegliches Niveau argumentiert. Diederichs versucht kläglich, Hillary Clinton auf gleicher Ebene zu positionieren. Die rassistischen und sexistischen Äußerungen von Donald Trump sind jedoch einzigartig; selbst Paul Ryan, immerhin ein Parteikollege und Speaker of the House, ist darüber entsetzt und verbindet seine Unterstützung von Trump mit strikten Auflagen, dasselbe trifft auf den Mehrheitsführer Mitch McConnell zu. Mitt Romney geht soweit zu sagen, dass er nicht für Trump stimmen wird. Für eine Einschätzung der politischen Aussagen von Trump sollen die Meinungen von zwei der renommiertesten amerikanischen Kolumnisten genügen. Carl Bernstein: „Trump – eine neue Art Faschist. Seine Politik autoritär-demagogisch führe zu Despotismus.“ Robert Kagan: „So kommt der Faschismus nach Amerika, eine Herrschaft des Mobs.“ Der Unterschied zwischen Trump und Clinton sollte klar sein: Dschungelcamp hat nur einen Teilnehmer – Trump.

Dr. phil. Johannes Albrecht Petershausen

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