Hochmut und Dummheit

Friedemann Diederichs: Ende der Berechenbarkeit; Kommentar 29. Mai

Er bezeichnet die Deutschen als böse, sehr böse. Geht‘s noch? Er identifiziert sich mit böse damit selbst! Er brüskiert die Nato-Mitglieder, er schickt Unmengen an Waffen in den Nahen Osten. Und dieser Mann nennt sich Friedensstifter! Er sollte zuerst mal mit sich selbst ins Reine kommen. Noch mal: wie ich schon am 9. Februar 2017 empfohlen habe: das Buch „die Akte Trump“ von David Cay Johnston, ISBN 978-3-7110-0115-3, dann weiß man, dass diesen Mann nicht zu trauen ist. Ein Mann, der nur provoziert, ein Egomane, ein Mann, der den Narzissmus in reinster Form auslebt. Das macht Angst. 

Mareile Ernst Steinhöring

Endlich mal einer, der nicht schön redet. Was mir am meisten gefallen hat: Der Präsident Trump stimmt den anderen Teilnehmern bei der Erderwärmung nicht zu. Unter dieser Volksverdummung sollte endlich ein Schlussstrich gezogen werden. Auch Frau Merkel hat nicht immer Recht, beim diplomatischen Zustimmen ist sie gerne dabei. 

Klaus Bröckermann Planegg

Es ist genug, in allen Medien wird diesem unsäglichen Herrn Trump Raum für seinen politischen Unsinn gegeben. Ich kann es schon bald nicht mehr hören und will auch nichts mehr darüber lesen. Es war doch schon in seinen Wahlreden klar, was da auf die Welt zukommt. Dieser Mann ist ein Narziss reinsten Wassers, was dazu kommt, auch noch gefährlich. Intellekt ist nicht vorhanden, politisch ist er unerfahren. Die Politiker der westlichen Welt hatten zu lange vermutet, er würde lernfähig sein, die Welt begreifen. Stattdessen kanzelt er auf dem Nato-Treffen – und nicht nur dort – die Anwesenden ab wie Schulkinder und diese lassen es sich auch noch gefallen. Endlich hat Frau Merkel begriffen wer in Amerika regiert und wessen Geistes Kind er ist. Den Verkauf von Waffen an Saudi-Arabien als friedensstiftend zu bezeichnen, nun ja, so kann man es auch sehen. Hauptsache die amerikanische Rüstungsindustrie verdient Geld, Jobs, Jobs ist sein Credo (Wahlversprechen). Die Auslandsreise des Herrn Trump war aus seiner Sicht ein riesiger Erfolg, was er aber zerschlagen hat, begreift er nicht. Es bleibt abzuwarten, wie die amerikanische Regierung reagiert. Europa sollte aber nun endlich erwachsen werden, eine eigene Meinung vertreten und eigenes Handeln ist dringend notwendig. Laßt diesen Mann die Erfahrung machen, was es heißt „America first“ in einer globalisierten Welt. Hochmut (in diesem Fall gepaart mit man kann schon fast sagen Dummheit) kam noch immer vor den Fall. Nur das amerikanische Volk muss es ausbaden. 

Sieghilde Pinna Puchheim

Erlebt man hier einen Mann, der es in seinem Leben gewohnt war eigenmächtig Entscheidungen zu treffen, die nach seiner Ansicht richtig sind, ohne auf andere Gegebenheiten Rücksicht nehmen zu müssen? Auf seiner ersten politischen Weltreise zeigt sich da nicht sein wahres Gesicht und die eigentlichen Interessen der USA (da es toleriert wird)? In Saudi-Arabien sorgt er mit Waffengeschäften für fragwürdige Jobs und in Brüssel für Druck auf die Bündnispartner in Fragen weiterer Rüstungsausgaben. Die Klimafragen und Handelsfragen sieht er nur im Interesse seiner eigenen Wirtschaft, ohne auf Zusammenhänge oder spätere Folgen zu achten. Nur das kurzfristige Business ist sein Ziel. Wobei er im Lande, in sozialen Fragen, wie der Gesundheitsreform und angemessene Löhne, sogar sein Wahlvolk hinter die Fichte führt? Die noch ungelösten Verbindungen zu Russland werfen weitere gefährliche Felder auf. Dieser Mann hat, wie immer im Leben, eine gute/interessante und eine schlechte Seite: Die gute Seite ist nach meiner Ansicht, dass viele problematische Themen nun direkt auf dem Tisch liegen. Die Politik und Lobbyisten müssen Fragen beantworten und hoffentlich lösen. Die schlechte Seite ist, dass hier offenbar ein Populist die Menschheit entzweit. Es zeigt sich, wie schlecht gebildet und wie wenig interessiert die Menschen geworden sind. Auf der anderen Seite sollte das zu einer besseren Klärung der Zukunft führen können. Es wird sich für die USA die Frage stellen, ob dieser Präsident für ein so demokratisches Land tragbar ist?

Jedoch gilt auch bei uns: Politik und Wirtschaftsbosse verursachen momentan beachtliche Schäden für/in die Zukunft. Beispiele: Abgasskandal Auto, Verbrauch - Auto, Elektrofahrzeuge (Strom-Tankstellen usw.), Banken (z.B. Deutsche Bank), Finanztransaktionen übertreffen Realwirtschaft usw.), BER (Berliner Flughafen), Stg. 21 (Schweiz hat den Tunnel-Anschluss schon fertig), Energiewende (Konzept, Leitungen, Kernkraft usw.) Wie steht es im Art 151 der Bayer. Verfassung: (1) Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesonders der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten. Man kann nicht nur mit Zahlen jonglieren, Gewinne maximieren und nur abschöpfen ohne zu investieren. Menschen sind Systemrelevant! „Der Schein ist ein gefährlicher Betrüger. Gerade wenn du glaubst mit ernsten und hohen Dingen beschäftigt zu sein, übt er am meisten seine täuschende Gewalt.“ (Marc Aurel). Wenn man nicht an den Boten glaubt, glaubt man auch nicht an die Botschaft.

 Siegfried Wüst Mauern

Trump auf amerikanische Deal-Geschäftsreise, mehr war es für ihn nicht. Alles galt nur seinen amerikanischen Wählern, der Rest der Welt ist für ihn nur interessant, wenn er Deals machen kann. Skrupellos, rücksichtslos, ohne jeglichen Anstand. Was will er erreichen, wenn er von der Nato fordert, mehr Geld für Rüstung auszugeben. Was an Waffen in der Welt existiert, reicht, um die Welt mehrmals zu vernichten. Wollen die USA noch mehr Angriffskriege führen, die sie verlieren: Vietnam, Afghanistan, Irak, Syrien? Die Auswirkungen des US-Krieges im Irak mit der Gründung des IS und den Folgen für uns mit den Flüchtlingen scheint Trump egal zu sei. Sein Land ist weit weg, mit dem Schlauchboot nicht zu erreichen, und Deutschland zahlt mehr als genug für die Folgen. Also: Trump: Klappe halten und Europa wie einen Erwachsenen behandeln. Und an Europa: Endlich zusammenstehen und nicht vor diesem unsäglichen Menschen kuschen. Es ist ja interessant, dass 55000 Psychologen in USA infrage stellen, ob er Politik überhaupt kann. Ein klares Nein! 

Jutta Schweickert Germering

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