Sich selbst ein Bild machen

Georg Anastasiadis: Einfach mal hinfahren!; Kommentar 1. März

Lob und Anerkennung erneut für den ausgezeichneten Kommentar Ihres Chefredakteurs Georg Anastasiadis zum Thema Essener Tafel. Hier stimmt von der ersten bis zur letzten Zeile alles. Hinfahren und sich selbst ein Bild verschaffen - dann erst Schlüsse ziehen. Es zeigt, dass sich die sog. Spitzenpolitiker immer weiter von der Realität und den Interessen und Bedürfnissen des Volkes entfernen. Die Kommentare von Anastasiadis sollten zur Pflichtlektüre der Abgeordneten werden. 

Horst Kleff Eching

Während der Amtszeit der Kanzlerin haben sich die Tafeln im Lande verdoppelt und die Bezieher verdreifacht. Eine Schande für unser Land und für die Kanzlerin gleichwohl! Nach einem Hilferuf der Essener Tafel hätte es der Kanzlerin gut angestanden, nicht mit dem dortigen Bürgermeister zu telefonieren, sondern sich dort persönlich mal umzusehen. Ja, das wäre Politik machen und nicht aus der Ferne Beurteilungen vornehmen. Jetzt ist sie etwas zurückgerudert, gerade noch eben, aber eine große Leistung ist das trotzdem nicht, Frau Merkel! 

Manfred Rieger Gernlinden

Diesen Schwenk glaubt ihr niemand mehr. Er ist nur ein Zeichen, dass sie von dem Land, das sie regieren soll, keine Ahnung hat. Im Land, „in dem man gut und gerne lebt „ ist eine wachsende Zahl von Senioren und Alleinerziehenden auf Sachspenden angewiesen, eine Schande für eines der reichsten Länder der Erde. Die Einwanderungswelle, die Frau Merkel losgetreten hat, bescherte uns Zuwanderer, die das üppige soziale Netz angelockt hat, in der Mehrzahl junge Männer mit rudimentärer oder gar keiner Schulbildung mit keiner Ausbildung, die in einem hochtechnisierten Staat notwendig ist. Sofern sie bleiben, werden sie immer auf soziale Zuwendungen angewiesen sein, von den sexuellen Übergriffen mit fast identischen Personenbeschreibungen ganz zu schweigen. Dass die Ankömmlinge Angehörige ins Versorgungsparadies holen wollen, wer möchte es ihnen verdenken. Senioren, die ein Leben lang die Stütze des Staates waren, müssen aus ihrer vertrauten Umgebung wegziehen, weil sie sich die Miete nicht mehr leisten können. Für Flüchtlingsunterkünfte ist aber plötzlich Geld da. Für Frau Merkel gilt eine Empfehlung von Bert Brecht, sie solle sich ein neues Volk suchen oder abtreten und die Regierungsgeschäfte Leuten überlassen, denen das Volk wichtig ist. 

Erik Doffek München

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