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Leserbriefe

Auf dem linken Auge blind

Trotz Haftbefehl auf freiem Fuß; Politik 5. Dezember

Ansehen Deutschlands wegen Rechtsextremisten beschädigt? Im Morgenmagazin des ZDF wurden heute drei Glatzköpfe gezeigt – offensichtlich Rechtsradikale – die zu den Leuten in Deutschland gehören, die sich ihrer Verhaftung entzogen haben.

Der Münchner Merkur zitiert GdP-Chef Jörg Radek, dass es sich zwar um eine relativ kleine Zahl handle, aber gerade bei Neonazi-Tätern müsse man aber auch das Ansehen Deutschlands im Ausland bedenken. Dann erfährt man im Artikel, dass es rund 175 000 Gesuchte sind – darunter 467 Rechtsextremisten.

Die parlamentarische Anfrage der Linkspartei zielte wohl wieder einmal darauf ab, die Gefahr des Rechtsextremismus aufzuzeigen, an der Zahl linksextremer Gewalttäter (Hamburg) oder islamistischer Gewalttäter, die sich der Verhaftung entzogen haben, ist man wohl nicht sonderlich interessiert.

Wenn die Medien diese 467 Rechtsextremen, darunter 110 Gewalttätige als Gefahr für Deutschlands Ansehen in der Welt darstellen, scheint mir das sehr überzogen, auch wenn ich den Extremismus jeglicher Art verurteile.

Schlimm ist doch eher die Tatsache, dass so eine hohe Zahl von 175 000 Straftätern nicht ihrer Strafe zugeführt werden (können). Den Rechtsextremismus hier aufzubauschen, schadet eher dem Ansehen Deutschlands. Die 467 Rechtsextremisten von 175 000 Straftätern sind 0,27 Prozent von allen, die 110 Gewalttätigen machen 0,06 Prozent aus. Also nach Herrn Radek stören diese nicht mal ein Prozent unangenehmer Zeitgenossen das Ansehen unseres Landes mehr als die übrigen 99 Prozent?

Otto Kellermann

Moosinning

Politisch motivierte Menschenverachtung steht bekanntlich auf zwei Beinen: einem linken und einem rechten Bein! Für mich, der ich aus der 1989 untergegangenen DDR stamme, ist es sehr beunruhigend, wenn ausgerechnet eine Linke-Innenexpertin (Die Linke ist die Nachfolgepartei der SED!) bemängelt, dass eine höhere Zahl von Neonazis sich ihrer Festnahme entziehen. Warum bemängelt diese Dame nicht auch, dass der größte Teil linksfaschistischer Straftäter ( G-20-Gipfel in Hamburg) bis heute kein Strafverfahren, geschweige denn eine gerechte Verurteilung bekamen, obwohl sie die Tötung von Polizisten billigend in Kauf nahmen? Oder was ist es anderes als Tötungsabsicht, wenn man Fußwegplatten von Dächern auf Polizisten wirft? Wenn sich Linke-Innenexpertin Jelpke um unsere Demokratie in Deutschland sorgt, sollte sie doch zuerst den Behörden dabei helfen, die Straftäter (mit Polizisten-Mordabsichten) aus ihren eigenen Reihen dingfest zu machen und ihrer gerechten Strafe zuzuführen! Mir erschließt sich nicht, warum man eine solche Frau – die auf dem linken Auge blind zu sein scheint – noch in demokratischen Medien zitieren muss.

Günter Johannsen

Feldkirchen

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