Falscher Eindruck

Monika Reuter: „Einsamer Rufer“; Kommentar 24. Januar

 Man muss nicht unbedingt Anhänger sein oder mit der zurzeit arg gebeutelten Partei der FDP symphatisieren, gleichwohl hege ich eine gewisse Sympathie für die eine oder andere Aussage des FDP-Bundestagsabgeordneten Joachim Günter über die Berichtserstattung in den Medien im Allgemeinen und die FDP betreffend. Herr Günter kritisierte die Art und Weise der Medienberichte in der Causa Bundespräsident, nach Lesart des Münchner Merkur wütete er gegen Medien mit linksgrüner Hysterie-Berichtserstattung sowie die mediale Berichtserstattung zu Stuttgart 21. Eine solch liberale Medienschelte kann nicht hingenommen werden, schließlich stehe die Pressefreiheit auf dem Spiel. Stichwort Stuttgart 21. Wer die Berichtserstattung in den Medien vor dem Bürgerentscheid verfolgt hat, der konnte, nein, der musste sogar den Eindruck gewinnen und zur Überzeugung kommen, dass nicht nur die Stadt Stuttgart, sondern auch das Land Baden-Württemberg dem geplanten Bahnhofsprojekt ablehnend gegenüber steht, nur, bekanntlich hat sich leider der Souverän nicht daran gehalten.

Werner Gutmann Oberschleißheim

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