Zur Aufnahme von Flüchtlingen

Niemand verlässt ohne Hoffnung seine Scholle.

Es geht um Beendigung der Kriege, ein weltweites Verbot von Waffenhandel für Kriegszwecke ist bei starker Kontrollen, unumgänglich. Von Macht und Geldgier getriebene Glaubenskriege dürfen keinerlei Unterstützung mehr erhalten. Es ist eine Herausforderung, natürlich schreien die Mächtigen der Welt auf, doch Waffen zu Flugscharen, kommt auch bei den Ärmsten der Welt an. Mit wirtschaftlicher Hilfe und Menschen die anleiten vor Ort, gibt der neuen Generation Hoffnung. Gleichzeitig müssen Schulen entstehen. Zu viele Jahre sind seit den Anzeichen der großen Flüchtlingswelle vertan. Und Toleranz muss in den Köpfen ankommen, nicht nur in Glaubensfragen. Die Kirche ist gefordert mit einer unvermeidlichen Geburtenkontrolle, was an Überzeugungskraft und Arbeit in unterentwickelten Staaten ein schwieriger Kampf wird. Von drei Milliarden Menschen auf der Welt kommen wir schon auf neun Milliarden und wir haben nur eine Erde.

Helga Breton Weilheim

Ich möchte die Herren Autoren Sinn und Anastasiadis und Leserbriefschreiber Sporer und Geißler fragen, womit sie den Anspruch begründen, in einem Land leben zu dürfen, das klimatisch bedingt große Vorzüge hat, in dem man – soweit man nicht aus der unteren Sozialschicht kommt – viele Chancen hat, zu einer guten Ausbildung zu kommen und in dem seit nun fast 70 Jahren Frieden herrscht (ein Zustand, den es in dieser Region noch nie gegeben hat, seit es hier Menschen gibt). Wohl damit, dass sie, wie auch ich, das unverschämte Glück hatten, zufälligerweise hier geboren worden zu sein! Demnächst werden der AfD und Herr Sinn wohl die Forderung stellen, dass die Aufenthaltsgenehmigung auch für diejenigen überprüft wird, welche, wie ich, nichts zum Wirtschaftswachstum beitragen, sondern nur den Status erhalten.

Ingrid Novosad Planegg

Die Masse an Zuwanderern macht offensichtlich vielen Bürgern Angst. Nicht nur den Pegida-Demonstranten. Angst hat immer etwas mit Verlust zu tun. Dabei treffen unterschiedliche Kulturen aufeinander. Anpassung wird von den Neuankommenden verlangt und diese verlangen von uns Toleranz. Tolerant sein aber bedeutet Werteverlust. Westliche Errungenschaften, mühsam errungen, werden von den islamischen Zuwanderern oft abgelehnt, massiv unterstützt von Erdogan. (siehe Rede Erdogans über die Rolle der Frauen). In den Städten muss nachverdichtet werden, um der Wohnungsnot Herr zu werden. All das bedrückt die Menschen. Eine Tatsache wird nicht besser, wenn man sie leugnet. Schäuble empfiehlt Gespräche. Die Polit-Kaste tut sich wie immer leicht. Sie wohnt in Villen und erteilt denen, die in Mietskasernen leben, Ratschläge. Demonstrieren dann einige gegen die gefühlte Unerträglichkeit, werden sie gebrandmarkt. Alles Rassisten? Und die Kirche, selber intolerant, was den Umgang mit Frauen angeht, trompetet ins gleiche Horn. Pegida ist nicht perfekt. Sie ist Ausdruck von angsterfüllten Bürgern, die glauben, dass diese Völkerwanderung ihnen ihre Identität raubt.

Richard Birk Freising

Georg Anastasiadis: „Arbeitsauftrag“; Kommentar 30. Dezember, „Naive ,Wir retten die Welt‘- Ideologie“; Leserbriefe 31. Dezember/1. Januar

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