Debatte um Flüchtlinge

Georg Anastasiadis: Endstation Idomeni; Kommentar, Maximilian Heim: „Die Krise lässt sich nur vor Ort lösen“, Interview mit Gerd Müller; Politik 10. März, Flüchtlingsgipfel: Ohne Durchbruch in die Landtagswahlen; Politik 9. März

Wer kann sie noch hören und sehen. Diese endlosen Debatten über Zuwanderung in den Medien. Und dennoch stehen wir mitten drin, in diesen politischen Auseinandersetzungen, ob wir dies nun wollen oder nicht. Nur eins erscheint mir dabei doch sehr, sehr merkwürdig. Warum in aller Welt wird nie über den hauptverursachenden Grund, der Bevölkerungsentwicklung der letzten 50 Jahre in den Staaten des Nahen wie Fernen Ostens sowie Afrikas gesprochen. Man stelle sich diesbezüglich bildlich vor. Die Geburtenraten in unserem Staat, wären in diesem Zeitabschnitt genauso hoch angestiegen wie in dien oben angeführten Länder. Das würde heute bedeuten, dass wir einen Bevölkerungsstand von sage und schreibe von 200 bis 220 Millionen Menschen aufweisen würden. Welchen Druck wir dadurch, auf die uns angrenzenden Staaten ausüben würden, darüber brauchen wir erst gar nicht zu diskutieren. In dieser Erkenntnis sollte jeder Einzelne, wie auch immer er zur Problematik Zuwanderung steht, sich der Mühe unterziehen und im Internet die Statistik über die Zahlen der Einwohnerentwicklungen oben angeführter Staaten vors Augen führen. Dann dürfte jedem klar werden, wo die eigentliche Ursache der Geschehnisse, die uns alle bewegt, liegt. Und wenn die Männer dieser Völker, die Verantwortung, des von ihnen verursachten Kindersegens nicht übernehmen, sind Armut, Kriege und Elend dort weiterhin vorprogrammiert. Menschen sind Menschen und haben Bedürfnisse. Werden diese nicht befriedet, kommt es zu dem, was wir augenblicklich erleben. Noch mal: Alle Männer dieser Völker müssen die Verantwortung ihres Kindersegens selber tragen und können diese nicht einfach auf andere Nationen abwälzen. Wenn gleich ein gewisses Maß an Beitrag von diese dazu zu leisten ist.

Erwin Schaller Hebertshausen

Da haben wir einen Super Deal mit dem Diktator Erdogan, der Menschenrechte und die Pressefreiheit mit Füßen tritt. Erdogan will Flüchtlinge aus Griechenland zurücknehmen, und Europa übernimmt dafür Syrer aus seinen Lagern. Frau Merkel hat aber noch nicht geklärt, wer diese ausgetauschten Flüchtlinge dann in Europa aufnimmt. Mit Sicherheit muss Deutschland wieder ran. Danke Frau Merkel! Ein Flüchtling in Idomeni sagte, er bleibe da, denn Frau Merkel ist ja gegen Schließung der Grenzen. In einem Lager im Libanon erzählen die Schlepper den Menschen, in Deutschland bekommt man Wohnung und Geld. Also wollen die auch kommen. Ich bin irritiert, wie Frau Merkel bei der Situation in Budapest menschelte, ohne zu überlegen, welche Sogwirkung das haben wird. Jetzt ist eine wirkliche Katastrophe an der mazedonischen Grenze täglich zu sehen. Wo ist da die Humanität von Merkel und dem Rest der Welt? Eine Schande für uns alle. Man muss ja glauben, dass Merkel sehr froh ist über die geschlossenen Grenzen. Wie vielte müssen in Idomeni sterben, bis sich jemand verantwortlich fühlt. Ich schäme mich schon wieder. Nein, permanent.

 Jutta Schweickert Germering

Europa ist offenbar bereit endgültig seine Glaubwürdigkeit zu verspielen und unsere Kanzlerin sollte sich nicht zum Handlanger dieser Politik machen. Mittlerweile erleben wir, dass Politik immer mehr von Erpressern beherrscht wird und ethische Gesinnung verloren gegangen ist. Es ist absolut verwerflich aus dem Elend der Flüchtlinge zu profitieren. Die Türkei hat viele ihrer Probleme nicht gelöst. Herrn Erdogan käme es sicher gelegen z.B, die Kurdenfrage durch Europa zu lösen. Gleichberechtigung von Mann und Frau ist in der Türkei ein Fremdwort geworden. Pressefreiheit wird mit Füssen gestreten. Damit verspielt leider auch unsere Kanzlerin ihre Glaubwürdigkeit.

Inge Glas Seeshaupt

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