Man darf gespannt sein

Georg Anastasiadis: Ein gutes Jahr; Kommentar 30./31. Dezember/1. Januar

Georg Anastasiadis hat in seinem Kommentar zusammengefasst, was in den vergangenen Monaten immer wieder in den Medien verkündet wurde: „So sind die Steinzeitmenschen des Islamischen Staates aus Syrien und dem Irak vertrieben“ worden. Nun, als Steinzeitmenschen haben diese Leute aber ganz gut mit Waffen umgehen können, und können das heute vermutlich immer noch. Was ich eigentlich nicht gefunden habe, was aus diesen IS-Anhängern wirklich geworden ist. Sollten dies alles ganz einfache Bauern geworden sein, oder beziehen sie Ruhestandsgehälter? Wo sind sie alle geblieben? Eine mögliche Antwort wird im Kommentar an anderer Stelle gegeben, wenn Herr Anastasiadis vom Grundgefühl der Bürger spricht, „dass sich Deutschland und seine Regierung bei der Flüchtlingshilfe übernommen haben, dass der Staat lange nicht gut genug aufgepasst hat, wer da neben den vom Tode bedrohten Syrern alles ins Land kam...“ Letzten Endes sind ja auch die IS-Kämpfer vom Tode bedroht und könnten damit das Grundrecht auf Hilfe in Anspruch nehmen. Man darf gespannt sein, was die Entwicklung in 2018 mit sich bringt. 

Reinhold Baier Weilheim

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Asylstreit zwischen CDU und CSU
Georg Anastasiadis: Endspiel; Kommentar, Merkel und die Flüchtlingsfrage; Stimmen zur Kanzlerin; Leserforum 15. und 14. Juni, Mike Schier: Das große Wagnis; Kommentar …
Asylstreit zwischen CDU und CSU
Angela Merkel und die CSU
Merkel bremst Seehofers Asylplan; Titelseite, Georg Anastasiadis: Merkels Paukenschlag; Kommentar 12. Juni, Waigel lädt Merkel nach Bayern ein; Titelseite 11. Juni
Angela Merkel und die CSU
Zerbricht Europa?
Mike Schier: America alone; Kommentar 11. Juni
Zerbricht Europa?
Parteienfinanzierung – eine neue Spielart der kalten Progression?
Christian Deutschländer: Verheerende Außenwirkung; Kommentar 8. Juni
Parteienfinanzierung – eine neue Spielart der kalten Progression?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.