Den Ursprungsländern helfen

Flüchtlingskrise: „Sollen wir sie ertrinken lassen?“; Politik 25. Januar

Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel, was kommt nach Ihrer Aussage „Wir arbeiten weiter intensiv an unserer Agenda der nachhaltigen und spürbaren Verringerung der Flüchtlingszahlen“? Außer intensiv diskutieren und alle Vorschläge der anderen Parteien ablehnen hört man nichts!

Ach ja, man muss die Ursachen bekämpfen, sagten Sei noch nebenbei. Aber Sie nennen nicht mal eine diese Ursachen. Sollten hinreichend bekannt sein: 1. Rüstungslieferungen an alle Länder die Erdöl liefern oder sonstige Bodenschätze liefern können. Für Zwei Milliarden Euro Waffen nach Katar ist immer noch auf dem Tisch! Dabei 62 Kampfpanzer Leo II mit Spezialausrüstung für Wüsten- und Häuserkampf gegen Jemen und später sicher auch gegen andere Länder. Die nächsten Kriege können starten! 2. Billigste Lebensmittel in afrikanische Länder, bei denen afrikanische Kleinbauern nicht mithalten können. 3. Arabische, chinesische und indische Agrarfabriken in Afrika. Hinter hohen Zäunen für diese Länder, nicht für Afrika! Ausgehandelt mit korrupten afrikanischen Regierungen vor deren hungernden Bevölkerung unter den Augen der ganzen Welt. 4. Ebenso billige Industrie- und Kleidungsartikel aus den USA und Europa. Es ist doch nicht wirklich in den Industriestaaten jemand ernsthaft interessiert, dass afrikanische Länder wirtschaftlich etwas erreichen. Das sind unsere Abnehmerländer für unsere Waren – größtenteils noch subventioniert mit unseren Steuergeldern. Aber plötzlich wundern sich Politiker aller Farben, warum denn nun plötzlich asylsuchende Menschen in so großer Zahl aus arabischen und afrikanischen Ländern kommen. Man muss sich eher wundern, warum diese Menschen nicht früher kamen.

Wenn ich bei jedem Problem in meinem Beruf ein halbes Jahr nur leere Sätze wiederholen würde, müsste ich mich als Politiker bewerben. Denn in der freien Wirtschaft bekäme ich keine Arbeit mehr. Wenn ein Gefäß voll ist, läuft es über. Mehr als zehn Liter passen eben in einem Zehn-Liter-Gefäß nicht rein. Diese Antwort kann Ihnen jedes Schulkind geben.

Sebastian Holzner Wolfersdorf

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