Was haben wir für Sorgen?

Dirk Ippen: Strom der Zuversicht; Kolumne Politik 30./31. Dezember/1. Januar

Was ist Glück? Sehr geehrter Herr Ippen, Danke für den schönen Kommentar zum neuem Jahr. Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes neues Jahr. Gerade haben wir das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker angesehen. Es macht mich glücklich, solche Musik zu hören und in so einer Gesellschaft zu leben, die uns das auch bietet. Was haben wir für Sorgen? Es geht uns gut, wir müssen nicht frieren und nicht hungern und werden eigentlich von niemandem bedroht. Warum geht so eine Angst um, was kommt, was wird aus unseren Wertvorstellungen, Demokratie usw.? Denken wir auch gerade an die vielen Menschen, die gerade in Griechenland gestrandet sind? Die vielen Menschen, die in Lagern in Kälte und großer Not hausen müssen? Die schrecklichen Bilder, die wir im Fernsehen tagtäglich sehen, Leute, die im Mittelmeer gerade noch gerettet wurden und denen eine vage Zukunft bevorsteht? Wir schießen Silvester Millionen von Euro in die Luft, Geld spielt keine Rolle, aber morgen regen wir uns wieder auf, was die Asylanten uns Geld kosten. Es ist schon eine sonderbare Welt in der wir leben. Seien wir doch nicht so selbstgerecht! Wir sind ja die Guten? Sind wir das? Denken wir doch im neuem Jahr auch an Leute, egal ob Arme, Asylanten, Ausländer, Fremde, und schenken wir Ihnen auch mal ein Lächeln, man glaubt nicht ,was da meistens zurückkommt, es sind Menschen, wie Du und ich !! In diesem Sinne , ein gesegnetes neues Jahr.

 Irmgard Wagner Riedering

Zu Herr Ippen seiner Samstagskolumne „Wie ich es sehe“ hätte ich einige Anmerkungen. Dass sich in der EU einige Länder nicht mehr an die EU-Regeln halten wollen, liegt doch auch sicherlich an den Führungsländern der EU, die zuerst die EU-Regeln gebrochen haben, zum Beispiel, den Vertrag von Maastricht. Auch die katastrophale Grenzöffnung durch Kanzlerin Angela Merkel wollen sich einige Länder nicht einfach aufbürden lassen. Sind die USA die missverstandene Nation, die ständig grundlos von anderen Ländern herausgefordert wird? Ist Amerika nicht ein Meister der Provokation? Haben die USA seit ihrer Gründung nicht über 200 Kriege geführt? Kann man es bei dieser Anzahl von Kriegen, den Ländern wie China und Russland verdenken, dass sie sehr misstrauisch werden, wenn vor ihren Küsten amerikanische Kriegsschiffe patrouillieren und US-Raketen an ihren Grenzen stationiert werden? Hat nicht die Einkreisung Russlands durch die USA und die Nato das Wettrüsten wieder herbeigeführt? Pessimismus ist auf Dauer keine Lebenshaltung, aber optimistisch ins Verderben rennen, ist die schlechteste Option. 

Erich Wochnik München

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