Asylpolitik

Asylpolitik: Man kann die Probleme nicht aussitzen

Georg Anastasiadis: Grünes Absurdistan; Kommentar und Asylrecht: Bestehende Gesetze nutzen; Leserforum 7. Juni

Wieder konnte ein Asylbewerber, der schon fünf Jahre in unserem Gefängnis saß, nicht abgeschoben werden, weil er ja zum Christentum konvertiert ist. Wer bitte hat das denn geprüft? Das ist alle genauso verlogen wie die ganzen Geschichten von den verlorengegangenen Ausweisen. Aber es muss ja erst wieder ein unschuldiges Kind ermordet werden. Was sind das denn für Richter, die so entscheiden?

Jeder Ausländer, egal welcher Herkunft, hat jegliches Gastrecht verloren, wenn er eine Straftat begeht. Erst wenn ein Verbrechen begangen wird, sind die Politiker wieder dabei, alles mögliche zu verzapfen, was besser hätte gemacht werden sollen, allen voran die Grünen. Dann sind alle betroffen und sprechen ihr Mitgefühl aus. Ändern tut sich nichts.

Ob London oder Paris oder wo auch immer diese schrecklichen Taten passieren – immer waren die Attentäter polizeibekannt. Erst wenn mal ein Politiker oder Richter von solchen Taten betroffen sein sollte, werden die Gesetze sicher schärfer werden. Es ist ein Trauerspiel, was sich da abspielt. Man findet keine Worte mehr.

Doris Dorsch
Weilheim

Ich finde es gut, dass wir uns so viele Sorgen um die Sicherheit in Afghanistan machen, aber wie sieht es bei uns mit der Sicherheit aus? Mit welchem finanziellen Aufwand müssen wir versuchen, wenigstens einigermaßen sicher zu sein? Überall müssen Straßen verbarrikadiert werden. Vergisst einer seine Tasche oder seinen Koffer, muss ein Einsatz- und Sprengkommando antreten. Kann oder darf man als Frau am Abend noch irgendwo alleine hingehen oder joggen? Wild Campen ist auch nicht mehr ganz ungefährlich, bei Fußballspielen muss eine Hundertschaft Polizisten die Betrunkenen und Schläger besänftigen, es gibt Zonen in unseren Großstädten, da traut sich keiner mehr durch. Trotzdem wird es weder vor Gewalttaten noch vor Terror schützen. Und das Schlimme ist, wir haben uns daran gewöhnt. Sind wir also noch ein „sicheres Land“? Ich habe da so meine Zweifel!

Rosi Wendler
Fürstenfeldbruck

Die Ereignisse in England und Frankreich erlauben einen Blick auf unsere Zukunft. Es kommen hauptsächlich ungelernte, junge Männer aus einem fremden Kulturkreis. Dass sich die Lage in den Herkunftsländern so bessert, dass die Migration zum Erliegen kommt, kann nur ein Fantast glauben. Natürlich versucht jeder Migrant, Deutschland zu erreichen. Hat es doch die beste Versorgung und die großzügigsten Aufnahmegegebenheiten.

Was passiert, wenn die Träume von der goldenen Zukunft (Wohnung, Auto, gut bezahlter Job, Freundin) scheitern? Daheim haben ganze Großfamilien alle Ersparnisse zusammengekratzt, um „einen Fuß in Deutschland“ zu haben. Die erwarten natürlich, dass sich der hohe Einsatz „rentiert“. Welche Enttäuschung, wenn endlich die Einreise ins gelobte Land gelungen ist, und man sich am untersten Rand der Gesellschaft befindet und merkt, dass das so bleiben wird. Wie soll eine Integration gelingen, wenn sogar die dritte Generation noch Probleme hat? Dass man da für radikale Weltbilder empfänglich wird, liegt auf der Hand. Abgesehen davon kann man dem Steuerzahler nicht zumuten, Hunderttausende ein Leben lang mit Sozialleistungen zu unterstützen. Aussitzen wird man das Problem nicht können.

Erik Doffek
München

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