Erfolgreiche Arbeit fortsetzen

Sebastian Horsch: Schwer zu rechtfertigen; Kommentar 14. Februar

Feste Größe gegen Risiko? Wahrlich keine stabilen Zeiten zeigen sich in unsrer politisch-bundesrepublikanischen Landschaft. Und das liegt nicht nur am GroKo- Partner SPD, sondern auch an der CSU, der Partei, der ich nun mehr als 50 Jahre angehöre. So wird doch von sogenannten Entscheidungsträgern meiner Partei (insbesonders Horst Seehofer) darüber nachgedacht, den fähigsten Entwicklungsminister seit langem, Gerd Müller, durch „die aufstrebende, aber fachfremde Dorothea Bär zu ersetzen. Warum spekuliert man mit dieser Personalrochade und lässt die Gelegenheit aus, dass Gerd Müller seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen kann? Ich hätte mir gewünscht, dass Alexander Dobrindt weiter Verkehrsminister bleibt, wo ihm die ihm zugestellte Staatssekretärin Dorothea Bär bei der Beseitigung vieler hinterlassener Baustellen zur Hand gehen könnte. 

Peter Ostermeier Oberammergau

Ich kann dem Kommentar von Sebastian Horsch voll zustimmen. Es ist unbegreiflich dass man den so erfolgreichen Entwicklungsminister Gerd Müller möglicherweise nicht mehr im neuen GroKo Kabinett behalten möchte. Dies ist ist nicht nachvollziehbar! Gerd Müller hat mehr als gute Arbeit geleistet ohne dass er sich persönlich ins Rampenlicht gesetzt hat. Er hat zwar um jeden Euro für die Entwicklungshilfe gekämpft, das war aber auch sein Auftrag. Jeder Euro in der Entwicklungshilfe bewirkt ein Vielfaches mehr, als wir für die Flüchtlinge ausgeben müssen, die aus wirtschaftlichen Gründen ins gelobte Land fliehen. 

Gerhard Bletschacher München

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