Zum Wohle aller Bewohner dieser Erde

Georg Anastasiadis: Und nun?; Kommentar, Mike Schier und Christina Sticht: Mehr Gewalt durch Migranten; Politik 4. Januar

Grundsätzlich stimme ich dem Tenor Ihres Kommentars voll zu, manche Sachverhalte zeigen Sie klar an. Beide Artikel auf Seite 2 desselben Tages sind erfrischend neutral Nach gut zwei Jahren überheizter Flüchtlingsthematik wird‘s Zeit das Vernunft einzieht in der Handhabung, aber auch, dass Flüchtlinge nicht für eigene politische Zwecke benutzt werden. „Noch großzügigerer Familiennachzug“? mir fehlen einfach konkrete Zahlen zum Familiennachzug, so dass jeder wieder beliebig nach politischer Ausrichtung mit Phantombildern haussieren gehen kann! Gerade Phantombilder brauchen wir aber nicht. Wo ich persönlich endlich „großzügigen Handlungsbedarf“ sehe, sind die „vergessenen Kinder“, also Kinder und jugendliche Flucht- oder Kriegswaisen die unbegleitet und unbeschützt in südeuropäischen Lagern seit zwei Jahren vegetieren weil die freiwilligen Hilfsorganisationen vor Ort das nicht mehr leisten können. Meist sind es syrische Kinder und Jugendliche, die meisten haben in Europa also auch BRD bereits mehr oder weniger nahe Verwandte. Hier ist aktueller und längst überfälliger Handlungsbedarf, unabhängig von irgendwelchen Quoten nötig. Sollten es 2000 Kinder insgesamt sein die, könnten sie zuziehen, erstmals eine Chance auf ein menschliches Leben hätten. Dies wäre sicher auch ein Akt der Barmherzigkeit, aber in erster Linie unseres eigenen Selbstschutzes. Denn, überleben diese Kinder körperlich die Lager nach vorhergegangener Flucht werden sie seelische Krüppel sein und sich rächen. Sie werden sich zwangsläufig am Westen rächen der „mit seinen Waffen ihr Leben aus den Angeln gehoben hat“ und sie werden sich rächen weil ihnen Europa keine Chance gegeben hat.Die wird kein Politikergefeilsche beeindrucken Wenn wir wollen, können wir uns also unsere zukünftigen Terroristen gerne züchten. Wir sollten nur soviel Stil haben, dass wir dann nicht jammern. 

Johann Augustin Mayr Feldgeding

Die Geister, die wir riefen, werden wir nicht mehr los. Mehr Gewalt durch Migranten und andere Unruhestifter. Ohne Zukunftsperspektive wächst das Problem mit den kriminellen Zuwanderern und anderen einheimischen Chaoten. Bei aller Liebe und Barmherzigkeit, werden die Zustände im Land schlimmer, was dann? Wir werden uns noch umschauen, wie sich die Lage weiter zuspitzen wird, und alles in einem Chaos endet – der Sozialstaat zusammenbricht. Wenn wir nicht dagegen steuern, hebelt sich die Welt aus ihren Angeln. Wer sorgt dann für all die heimatlosen und obdachlosen Menschen? Was noch alles auf uns zukommen mag, wird es noch fürchterlicher? Ist am Ende jeder sich selbst der Nächste, bricht erst alles zusammen? Vielleicht aber gelingt es der Politik und den Menschen, weltweit für Frieden und Ruhe zu sorgen? Die Hoffnung stirbt zuletzt! Frieden ist eine der tiefsten Sehnsüchte der Menschheit. Friede kommt nur, wenn man nicht ihn, sondern die Selbstlosigkeit sucht. Gerechtigkeit schaffen, eine Regierung in Deutschland bilden, wo die verantwortlichen Politiker mehr an ein einem Strang ziehen, um all die vielen Probleme zu lösen. Vernünftige und gebildete Leute reiben sich nicht gegenseitig auf, arbeiten lieber zusammen, um die gesetzten Ziele gemeinsam zu erreichen – zum Wohle aller Bewohner dieser Erde. Haben wir Menschen nicht einen Auftrag, die Schöpfung zu bewahren und für Frieden zu sorgen? Die Forderung, zusammen sind wir Heimat, ist durchaus berechtigt. Aber unsere Heimat sollte die gesamte Erde sein. Nicht alle Verfolgten und Armutsflüchtlinge, können in unser kleines Deutschland kommen – das würde uns total überfordern. Auch die eigenen Bürger, die nur Randale im Sinn haben, müssen für ihre Taten hart bestraft werden. Was man so alles hört und sieht, ist durchaus furchterregend. Nur wenn wir wieder weltweit mehr Einigkeit zeigen, könnten wir manches zum Guten wenden. Menschen machen sich gerne gegenseitig auf ihre begangenen Fehler aufmerksam, so sollte man aber auch aus diesen Fehlern lernen – die Dinge doch endlich besser machen. 

Karlheinz Dettweiler Haimhausen

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