Griechische Tragödie

Es war klar, dass die Griechenland-Freunde, der zwielichtige Juncker, Lagarde, Schulz & Co. sowie Merkel zu diesem Ergebnis kamen. Warum musste man überhaupt dieses griechische Trauerspiel abspulen, wo es weltweit größere Probleme gibt, als die Zeit für so ein korruptes Land zu verplempern?

Trotz größter Beleidigungen, Diffamierungen und Unverschämtheiten gegenüber der Kanzlerin und somit uns Bürgern hat Frau Merkel rückgrat- und charakterlos den Rucksack des griechischen Chaoten mit 80 Milliarden zu Lasten des Steuerzahlers vollgepackt. Viele Bürger werden Merkel bzw. ihrer Partei den längst fälligen Denkzettel verpassen. Dieses miese griechische Schmierentheater verbunden mit weiter chaotischer Außenpolitik wie die Sanktionen gegen Russland, die ausgestreckte Hand nach dem Pleitegeier Ukraine sowie das offene Tor für Wirtschaftsflüchtling der ganzen Welt machen es undenkbar, diese Frau weiter Weltpolitik durchführen zu lassen. Mächtigste Frau der Welt?

Günter Theusinger Schliersee

Griechenland ohne Geld, ohne Zukunft, ohne Ehre? Doch wer gibt griechischen Medien und Ultras das Recht, deutsche Politiker und Persönlichkeiten als Hitler-Nachfolger zu denunzieren und plakativ mit Nazi-Symbolen zu verunstalten? Obwohl dieses demokratisierte Nachkriegsdeutschland der größte Zahler im Verbund der europäischen und auch internationalen Helferhände für Griechenland ist? Mitunter habe ich den Eindruck, das Regierende, aber auch regierte Menschen in diesem Nato-Land es schlichtweg für unabdingbar erachten, dass die restlichen Völker im EU-Raum ihnen die existentielle Euro-Basis zu sichern haben. Wie lässt sich das vereinbaren mit dem, was die Griechen in Hellas am lautesten für sich selbst reklamieren: Würde und Ehre? Nachsatz: Ich schätze und bewundere die integrierten Griechen in Deutschland für ihren Fleiß und ihre menschliche Nähe.

Günter Schäftlein Mittelstetten

Das Schmierentheater setzt sich fort. Die Geldgeber sind bemüht, weitere Milliarden nach Griechenland zu pumpen, von denen höchstens ein paar Pfennige zurückkommen werden. Die ausgemachten Rückzahlungsraten (456 am 14. Juli fällige Millionen) wurden, und werden auch nicht erbracht werden. Griechenland will gar nicht zahlen, sondern das Geld geschenkt bekommen. Eine jahrzehntelange Misswirtschaft soll nun aus dem Dreck gezogen werden, um dann weiter lustig und fidel aus der Hand in den Mund leben zu können. Griechenland weiß, dass es sich unter Vorgaukelung falscher Zahlen in den Euro geschmuggelt hat, müsste sich jetzt also selber daraus verabschieden, tut es jedoch nicht, um den Märtyrer spielen zu können: die bösen Deutschen! Ein Ende mit Schrecken ist hier auf jeden Fall besser als ein Schrecken ohne Ende. Wir können unser Geld für Besseres nutzen als es aus dem Fenster zu schleudern. Man sollte sich hüten, hier einen Präzedenzfall zu schaffen; die Nächsten stehen schon vor der Tür. Vor der Wende hat Deutschland immer wieder dem Ostblock viele Millionen harter Deutscher Mark als Kredit gewährt. Wie wenig davon zurückgeflossen ist, wird gar nicht verraten, um den deutschen Steuerzahler nicht noch stärker zu beunruhigen.

Wendelin Rasenberger Eichenau

So lange Griechenland keine ordentlich funktionierende Verwaltung hat, so lange wir uns von der griechischen Regierung straflos beleidigen lassen müssen, so lange die Milliarden unkontrolliert nach Griechenland fließen sollen, so lange dürfen keine Überweisungen getätigt werden. Und wenn doch, und zwar gegen die ausdrückliche Mehrheit deutscher Steuerzahler und Wähler, sollte man Sepp Blatter als Finanzminister einsetzen, der hat wenigstens nach Außen gute Manieren.

Sybille Krägel Hamburg

Dem Situationsbericht von Herrn Anastasiadis zum Abkommen mit Griechenland und seinen Folgen stimme ich zu. Unverständlich aber ist mir, dass unsere Bundeskanzlerin, nach den zahlreichen und bitteren Enttäuschungen, immer wieder glaubt, dass die griechische Regierung die ausgehandelten Verpflichtungen erfüllen wird und auch erfüllen kann. Vor allem die Hoffnung, Griechenland damit auf den „Wachstumspfad“ zurück zu führen, ist abenteuerlich. Die Griechen werden, wie bisher, das viele Geld einstreichen und mit den Auflagen überfordert sein. Was bis zu einem bestimmten Grad auch die Wirklichkeit ist. Ein Land, das nicht einmal ein funktionierendes Steuersystem hat, hätte nicht aufgenommen werden dürfen. Griechenland alleine die Schuld für das Debakel aufzuladen wäre also nicht fair. Die europäische Union mit ihrem euphorischen Tempo, möglichst schnell alle europäischen Länder aufzunehmen, ohne ihre wirtschaftliche Situation ernsthaft zu prüfen, trägt eine bedeutende Mitschuld an der griechischen Misere.

Dr. Helmut M. Zedelmaier Schongau

Ein Gespenst geht um in Europa, nicht das Gespenst des Kommunismus (K.Marx/F. Engels: „Manifest der kommunistischen Partei“), sondern das Gespenst vom Scheitern des EURO. Der kalte Angstschweiß steht den Eurokraten um Träumer Schulz und Scharfmacher Schäuble auf der Stirn, denn zu viel ist in letzter Zeit geschehen jenseits ihres Vorstellungsvermögens. Eine demokratisch gewählte Regierung versucht zumindest ansatzweise ihre Wahlversprechen einzuhalten, allein dieses ist unseren politischen Parteien wesensfremd. Diese Regierung erdreistet sich dann auch noch, den vielzitierten Souverän, nämlich das eigene Volk, zu befragen. Dann bringt das Referendum zum Entsetzen der Parteifunktionäre nicht das von ihnen gewünschte Ergebnis, und in größter Panik werden die Massenmedien als die offiziellen Verkündungsorgane der Politik in Bewegung gesetzt. Eine schon unglaubliche Hetze gegen das griechische Volk in der Presse, die Märchenstunden in den täglichen Talkshows und verbale Entgleisungen von Parlamentariern stehen auf der Tagesordnung. Man kann nun diese Staatspropaganda glauben und nachplappern, man kann aber auch einmal über die Ursachen dieser Situation nachdenken. Dies ist gar nicht so schwer, wenn man einfach im Internet nach den Begriffen „Goldmann Sachs, Griechenland, Draghi“ sucht. Da ist dann erstaunliches zu lesen, und die Bewertung bleibt jedem selbst überlassen. Bei seiner Meinungsbildung kann man auch durchaus die Tatsache einfließen lassen, dass der Nato - Generalsekretär Stoltenberg die griechische Regierung kürzlich anmahnte, keinesfalls die Rüstungsausgaben zu kürzen. Offensichtlich möchte die (auch deutsche) Rüstungsindustrie etwas vom nächsten Kredite - Kuchen abhaben und hat noch einige U - Boote auf Lager. Auch jenseits des großen Teiches im Lande unserer Freunde und Bespitzeler ist der Verbleib Griechenlands im Euro - Verbund nun im nationalen Interesse. Von den Finanz - und Wirtschaftsbossen wurde Mr. President in die Spur geschickt, um deren Spekulationsverluste in Grenzen zu halten. Es gibt aber nichts mehr zu retten, und nachdem Griechenland von der internationalen Finanzmafia ausgeplündert wurde, gibt es auch nichts zu sparen mehr. Der EURO ist gescheitert, noch nicht aber Europa, wie uns Frau Bundeskanzler alternativlos und sinnfrei einreden möchte, wobei dies aber durchaus noch kommen kann bei dem weiterhin vorhandenen Erweiterungswahn. Das griechische Volk hat sich als erstes gegen die internationale Finanzmafia erhoben, weitere werden folgen, als letztes das traditionell obrigkeitshörige deutsche Stimmvieh. Aber auch dieses wird dann weinend an den Bankautomaten stehen, während die Partei- und Wirtschaftsfunktionäre schon lange ihre Schäfchen ins Trockene gebracht haben. Dann sind wir wieder das Volk, also die Dummen, so wie immer eben. Jeder türkische Staatsbürger möge die Plünderung und Demütigung eines EU - Staates durch die internationalen Finanzkonzerne und ihre politischen Erfüllungsgehilfen (Parlamente, Regierungen, Politiker) genau verfolgen und sich gut überlegen, ob sein Land unbedingt zu diesem Europa gehören muss, falls er denn wirklich einmal danach gefragt wird.

Detlef Stoppa München

„86 Milliarden für Griechenland“; Titelseite, Georg Anastasiadis: „Zahltag“; Kommentar 14. Juli

Auch interessant

Kommentare