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Zur Integration von Flüchtlingen in Deutschland

Mitte Oktober 2015 haben die Bayerische Staatsregierung, die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und die Bayerische Wirtschaft die Vereinbarung „Integration durch Ausbildung und Arbeit“ verabredet. Allein bei der IHK für München und Oberbayern sind mittlerweile sechs Mitarbeiter im Einsatz. Was den Unternehmen die Integration vor allem junger Flüchtlinge erleichtern soll, ist die neue sogenannte 3+2-Regelung des Bundesintegrationsgesetzes, eine Initiative der bayerischen IHKs. Demnach können Flüchtlinge, die noch im Asylverfahren oder geduldet sind, für die gesamte Ausbildungszeit, drei Jahre, eine Duldung erhalten, wenn die Ausländerbehörde zugestimmt hat. Wird der Geflüchtete nach erfolgreichem Abschluss als Fachkraft weiter beschäftigt, kann er für weitere zwei Jahre einen Aufenthalt bekommen. Dez. 2016: Statt dem Ziel, 20 000 zu integrieren, sind 40 000 als Praktikanten oder Beschäftigte in Unternehmen untergekommen. Ich finde, das ist für alle eine gute Weihnachtsnachricht.

Heinz-Otto Weißbrich
Otterfing

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