Harte Strafen für G20-Demonstranten

Harte Strafen für G20-Demonstranten

G20-Proteste:Pure Lust an Vandalismus;Leserforum undAlexander Weber:G20-Gipfel in Hamburg:Zurück zu den Wurzeln!;Politik 8./9. Juli

Es ist in keiner Weise nachvollziehbar, was die Politiker und Stadtväter sich dabei gedacht hatten, als sie dieses internationale Treffen zuließen. Hat man aus der Vergangenheit nichts gelernt? Mit etwas Sachverstand hätte man wissen müssen, dass es ohne Ausschreitungen, Sachbeschädigungen, verletzte Polizisten und Passanten, von den enormen Kosten ganz zu schweigen, ein solches Unternehmen nicht geben würde. Hat man alle Vorwarnungen ignoriert? Es wäre doch viel besser und sicherer, wenn sich diese Politiker-Prominenz auf einem riesengroßen Passagierschiff irgendwo im Meer treffen würde, das von einigen Hubschraubern und Fregatten viel leichter und besser und vor allem mit kaum größeren Sachschäden und Verletzten überwacht werden könnte. Als weitere Alternative wäre eine etwas abgelegene Insel mit einem passenden Gebäude auch eine Möglichkeit – oder sollte man diesen G20-Gipfel, der bis heute leider nicht allzu viel gebracht hat, abschaffen und durch vernünftigere Maßnahmen ersetzen?

Horst Rotter sen.
Sulzemoos


Nur weil sich Staatsoberhäupter namhafter Industrieländer zu Gesprächen zusammenfinden: chaotische Zustände. Wir bekamen frei Haus schon mal Anschauungsunterricht in Form von Bildern – gesetzt den Fall, eine unvorhersehbare Naturkatastrophe oder ein Angriff mittels Hackerattacke würden den für uns selbstverständlich gewordenen Komfort außer Kraft setzen. Bisher ist man ja daran gewöhnt, dass der Strom eben aus der Steckdose zu kommen hat. Und Staatsbürgern der BRD geht es nicht schlecht. Hoffen wir, wenn man diese Zustände in den Medien verfolgt, dass wir keine Versorgungsengpässe, beispielsweise auf dem Energiesektor, überstehen müssen. Da bräuchte es nur wenige Stunden bis Tage, um gleich eines Kessels die Zivilisation zum Überkochen zu bringen. Ein Bürgerkrieg wäre so ziemlich das Letzte, was wir brauchen! Treffen zuständige Ministerien Vorsorge? Von uns untereinander dürfte eine größere Gefährdungslage ausgehen, als – wie von vielen befürchtet, von östlichen Militärs angegriffen zu werden.

Annemarie Reif
Markt-Indersdorf


Ich dachte wirklich, dass ich im falschen Film bin, als ein RTL-Reporter einen der linken Chaoten vor der Kamera stehen hatte und dieser Chaot mit einer ungeheuren Vehemenz ins Mikrofon brüllte: „Polizisten müssen brennen!“ Auf die Nachfrage des Reporters, ob denn dann Gewalt das Mittel der Wahl sei, brüllte der Chaot: „Keine Gewalt gegen Menschen, aber gegen Polizisten!“

Ich frage mich, wie verkommen und intellektuell verlaust ein Individuum ist, das vor der Kamera eines großen deutschen Fernsehsenders öffentlich zur Gewalt, zur Körperverletzung, wenn nicht gar zum Mord an Polizisten aufruft, die offensichtlich nicht als Menschen angesehen werden? Unglaublich ist ein so niederträchtiges Verhalten. Man müsste eigentlich von dem Sender erwarten, dass angesichts der Tragweite dieser Aussage das Interviewmaterial an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben wird, was aber nicht zu erwarten ist.

Und die Kanzlerin? Die verurteilt natürlich das Vorgehen der linken Chaoten, was soll sie auch anderes tun. Ich hingegen schlage vor, dass sie sich zusammen mit Herrn Scholz, wie üblich die Finger zur Raute haltend, vor den zerstörten und geplünderten Geschäften im Schanzenviertel fotografieren lässt und das Foto in das „After Meeting“-Fotoalbum beilegt, welches die Gipfelteilnehmer doch sicher erhalten werden. Vielleicht kapiert dann endlich mal jemand, dass es eine ungeheuerliche Zumutung an die Bürger darstellt, 150 Millionen Euro Steuergelder für nahezu nichts auszugeben, Menschen der Lebensgefahr auszusetzen und Existenzen zerstört zu sehen.

Man kann nur hoffen, dass zukünftig solche Veranstaltungen von den Bürgermeistern kategorisch abgelehnt werden. Das hat nichts mit Kapitulation zu tun, sondern ist eine Frage des auf gesundem Menschenverstand basierenden Abwägens von Aufwand und Ergebnis.

Enrico Werner
Garmisch-Partenkirchen

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